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KKA sieht sich in seiner Arbeit einem inklusiven Umgang mit Vielfalt und Unterschiedlichkeit verpflichtet. Deshalb gestaltet der Verein seine Aktivitäten im Sinne eines chancengerechten Zugangs zu Bildung, Kultur und Kunst für alle.

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Soziale Inklusion in der Bildung - Erhöhung von Chancengerechtigkeit und Steigerung der Diversitätskompetenz im Bildungsbereich


KKA sieht sich in seiner Arbeit einem inklusiven Umgang mit Vielfalt und Unterschiedlichkeit verpflichtet. Deshalb gestaltet KulturKontakt Austria seine Aktivitäten im Sinne eines chancengerechten Zugangs zu Bildung, Kultur und Kunst für alle. Die Vielfalt und Unterschiedlichkeit von Menschen zu respektieren, deren Individualität und Persönlichkeit zu schätzen und die Potentiale jedes Einzelnen zu fördern und zu unterstützen, sind Grundlagen der Arbeit. Diese Haltung spiegelt sich in unseren Arbeitsprogrammen und der Auswahl unserer Zielgruppen.

Im Bildungsbereich ist es uns daher ein Anliegen, dass unsere Projekte einen größtmöglichen Beitrag zu einem gleichberechtigten Zugang zu qualitätsvoller Bildung aller unter Berücksichtigung von deren Vielfalt und Unterschiedlichkeit leisten.

Daneben liegt ein vermehrtes Augenmerk auf Projekten, die Bildungsentwicklungen zur Stärkung von Chancengerechtigkeit und sozialer Inklusion unterstützen.

Beispiel: SEN (Special Educational Needs) – Auf dem Weg zu einer inklusiven Schule in der Republik Moldau
Fachschulung zum Thema schulische Integration von Kindern mit Hörschädigung
2016  Fachschulung zum Thema schulische Integration von Kindern mit Hörschädigung 3
2016 Fachschulung zum Thema schulische Integration von Kindern mit autistischer Wahrnehmung 2
2016 Fachschulung zum Thema Beratungsfähigkeit und Kommunikation 4
2016 Fachschulung schulische Integration schwerstbehinderter Kinder 2

Inklusive Bildung ist mittlerweile fest in den Strategien und der nationalen Gesetzgebung der Republik Moldau verankert. Um den Zugang zu Bildung und die Bildungsqualität für Kinder mit besonderen Bedürfnissen nachhaltig zu verbessern, besteht jedoch nach wie vor großer Unterstützungsbedarf in der Umsetzung. Eine wichtige Rolle kommt dabei den Psychosozialen Servicestellen und deren Nationaler Koordinationsstelle (Zentrum für Psychosoziale Assistenz) zu, die in jedem der 35 Bezirke Moldaus die schulische Inklusion vor Ort unterstützen. Der Erfahrungsaustausch mit Österreich und die im Bereich Inklusion bestehende Expertise werden nun aufbauend auf den Ergebnissen der Vorgängerprojekte dazu eingesetzt, die Kapazitäten und Funktionsweise der Nationalen Koordinationsstelle und aller 35 Servicestellen weiter zu stärken. Das Nationale Zentrum wird dabei unterstützt, die kontinuierliche Vereinheitlichung und Verbesserung der von den Servicestellen angebotenen Beratungsleistungen zu begleiten und deren Qualität sicherzustellen. Die Spezialisten und Spezialistinnen in den Servicestellen werden geschult, damit diese durch ihre Beratungstätigkeit an den Schulen und die direkte Arbeit mit den Kindern und Jugendlichen mit besonderen Bedürfnissen und deren Umfeld, kompetent und professionell zu einer erfolgreichen schulischen Inklusion beitragen können. Österreichischen ExpertInnen arbeiten mit ihren moldauischen KollegInnen in Fachschulungen zu den Themen Sehbehinderung, Hörschädigung und Autismus. Zu diesen Themen erscheinen auch Publikationen in rumänischer Sprache.

Beispiel: GENDER: Förderung des Zuganges von Mädchen zu technischen Berufen in Albanien
In Albanien wie auch in Österreich sind Mädchen in technischen Berufen unterrepräsentiert. Nur 18% aller Schüler und Schülerinnen an berufsbildenden Schulen in Albanien sind weiblich. Der IT Sektor als technischer Bereich mit guten Arbeitsmarktchancen und relativ hohem Einkommensniveau bietet sich als wichtiger Bereich an, um Maßnahmen zur Erhöhung des Zugangs und der Beteiligung von Mädchen zu setzen. Zu diesem Zweck werden mit 16 berufsbildenden albanischen Schulen, die auch eine technische Ausbildung im IT-Bereich anbieten, Workshops durchgeführt, wie man Mädchen und Eltern ansprechen und für eine IT-Aubildung begeistern kann. In den Workshops werden Lehrpersonen intensiv zu Genderkonzepten, gendersensiblen Unterrichtsmethoden und der Entwicklung einer gendersensiblen Schulkultur geschult und bei der Entwicklung gendersensibler Werbematerialien, Aktivitäten und Projekte unterstützt. Ein Aktionsplan für alle Schulen wird erarbeitet und soll an den jeweiligen Schulstandorten umgesetzt werden.

Beispiel: Equity Scan
Alle KKA-Projekte im Bereich der Bildungskooperation werden einem „Equity Scan“ unterzogen, um die Equity Relevanz der Projekte zu erhöhen.
» Mehr über den Equity Scan



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