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Im Rahmen von ERI SEE, der Education Reform Initiative of South Eastern Europe, trägt KKA zur regionalen Zusammenarbeit auf bildungspolitischer Ebene bei.

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ERI SEE | Aufbau und Unterstützung von Bildungsnetzwerken


Im Rahmen von ERI SEE, der Education Reform Initiative of South Eastern Europe, trägt KKA zur regionalen Zusammenarbeit auf bildungspolitischer Ebene bei.
Durch die Kooperation der Bildungsministerien von Albanien, Bosnien und Herzegowina, Bulgarien, Kroatien, Kosovo, Montenegro, Moldau, Mazedonien, Rumänien und Serbien mit relevanten Partnerinstitutionen (ETF, OECD, RCC) und in Zusammenarbeit mit Österreich, der Schweiz und Norwegen werden regionale Schwerpunkte im EU-Integrationsprozess unterstützt. So fördert ERI SEE die institutionelle Vernetzung von Berufsbildungsagenturen in SEE und in sog. „Clusters of Knowledge“, die intensive Kooperation in Themenfeldern wie Entwicklung Nationaler Qualifikationsrahmen, Qualitätsentwicklung in der Berufsbildung  oder „Evidence Based Policy Making“.  2011 ging der Vorsitz von ERI SEE von Kroatien an Serbien über. Seit Dezember 2017 ist ERI SEE als internationale Organisation mit Sitz in Belgrad etabliert.

ERI SEE Konferenz "Launching and Thematic conference – Vision of Regional Cooperation for Quality Education and Training" am 26. Oktober 2018, Belgrad, Serbien:
Anlässlich der offiziellen Gründung des ERI SEE-Sekretariats wurde am 26. Oktober 2018 im Hyatt Hotel in Belgrad die internationale "Launch and Thematic Conference - Vision of Regional Cooperation for Quality Education and Training" organisiert. An der Konferenz nahmen die wichtigsten Vertreter/innen der entsprechenden Ministerien der Region, politische Opinion Leader, Bildungs- und Ausbildungsexperten und Expertinnen sowie internationale Partner (European Training Foundation, Regional Cooperation Council, GIZ....) teil.

Die Konferenz wurde vom Minister für Bildung, Wissenschaft und technologische Entwicklung, Herrn Mladen Šarčević, eröffnet, gefolgt von Frau Antoaneta Angelova-Krasteva, Direktorin für Innovation, internationale Zusammenarbeit und Sport in der GD EAC Europäische Kommission (EK), Herrn Goran Svilanović, Generalsekretär des Regionalen Kooperationsrates (RCC), Cesare Onestini, Direktor der Europäischen Stiftung für Berufsbildung (ETF), Gerhard Kowar, Direktor von KulturKontakt Austria (KKA) und Gastgeber der Veranstaltung, Frau Tina Šarić, Direktorin der Education Reform Initiative of South Eastern Europe (ERI SEE).

Während der nächsten Sitzung hatten die Teilnehmer/innen und Gäste Gelegenheit, Vorträge von Tanja Bastianic, Policy Analystin, Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD), zu hören, die die Dimensionen der Qualität in der Bildung aus OECD-Perspektive vorstellte. Anschließend folgte die Präsentation Förderung der nationalen Entwicklungen durch regionale Zusammenarbeit am Beispiel des nordischen Kooperationsrahmens von Frau Helle Glen Petersen, Sekretariat des Nordischen Ministerrats, und schließlich gab Frau Antoaneta Angelova-Krasteva, Direktorin der Europäischen Kommission (EG), eine EU-Perspektive zur regionalen Zusammenarbeit. Die Präsentationen sind auf der ERI SEE Website verfügbar.

Tamara Tovjanin, unabhängige Beraterin des Bildungsministeriums von Montenegro und Mitglied des Verwaltungsrats von ERI SEE, stellte den Entwurf der Erklärung über ein gemeinsames Verständnis der regionalen Zusammenarbeit für eine qualitativ hochwertige Bildung und Ausbildung vor.

Während des Ministerpanels beschrieben die Minister Arber Ademi, Shyqyri Bytyqi, die Staatssekretäre Viktor Nedović, Besa Shahini, Mubera Kurpejović und die stellvertretenden Minister Adnan Husić und Vlado Prskalo die aktuellen Entwicklungen in der allgemeinen und beruflichen Bildung in ihren jeweiligen Volkswirtschaften und betonten die Bereiche, in denen die regionale Zusammenarbeit nationale Prozesse unterstützen kann.

Der zweite Teil der Konferenz (thematischer Teil) bot die Plattform für den Austausch zwischen den politischen Akteure und Akteurinnen in Form des Expertengremiums, in dem regionale Experten und Expertinnen die Qualitätssicherung aus ihrer nationalen Perspektive diskutierten, woraufhin die parallelen Arbeitstreffen der bereits etablierten regionalen Expertengruppen (Western Balkans Alliance for Work-based Learning; Work Group for the Recognition of Academic Qualifications, SEE Network for Teacher Education and Training und Expert Group on Quality Assurance in General Education) stattfanden.  Die genannten Expertengruppen werden von der ERI SEE und Partnerorganisationen - Regional Cooperation Council (RCC), European Training Foundation (ETF), South Eastern Europe VET Network (SEEVET-Net) und dem Western Balkans Chambers Investment Forum (WBCIF) eingerichtet. Dieser Teil der Konferenz hat die Fortsetzung der bereits laufenden Arbeiten unter den Mitgliedern der Expertengruppen ermöglicht.

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