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Anatoly Belov aus der Ukraine, Ljubica Denković aus Serbien und Adi Matei aus Rumänien präsentieren Arbeiten.

Artikel

 Ausstellungen

Werkpräsentationen der Artists in Residence 04/2012


Zeitgenössische Kunst aus der Ukraine, Serbien und Rumänien


Anatoly Belov, from: The Most Pornographic Book of the World II, 2012
Anatoly Belov, from: The Most Pornographic Book of the World II, 2012
Anatoly Belov, from: The Most Pornographic Book of the World II, 2012
Anatoly Belov
Ljubica Denković, Be normal like everyone else, 2012
Ljubica Denković, Breakup, 2012, ink and acrylic on canvas, dimension variable
Ljubica Denković, Breakup, 2012, ink and acrylic on canvas, dimension variable
Ljubica Denković
Adi Matei, o.T., 2012
Adi Matei, o.T., 2012, pencil on paper, dimension variable
Adi Matei, Feedback, 2011, HD video, Blu-ray disc, 1’30’’
Adi Matei


KulturKontakt Austria lädt zur Ausstellungseröffnung der Künstlerinnen Anatoly Belov aus der Ukraine, Ljubica Denković aus Serbien und Adi Matei aus Rumänien. Die Kunstschaffenden sind drei Monate in Wien zu Gast bei KKA und präsentieren im Rahmen der Ausstellung Arbeiten, die während dieser Zeit entstanden sind.

Ausstellungseröffnung: 05. 12. 2012, 19.00 Uhr
Ausstellungsdauer: 06. 12. – 21. 12. 2012
Di, Mi, Fr 14.00 bis 18.00 Uhr, Do 14.00 bis 19.30 Uhr
sowie nach telefonischer Vereinbarung, t 01 5238765-43

Anatoly Belov beschäftigt sich seit mehreren Jahren mit der soziokulturellen Entwicklung in der Ukraine. In seinen Arbeiten nimmt er u.a. Bezug auf die Maßnahmen zum „Schutz der öffentlichen Moral“ sowie auf Verbote und Repressionen, die sich gegen Homosexuelle richten. In Fortführung seines Buches „The Most Pornographic Book of the World I“ aus dem Jahr 2008 zeigt er in der Galerie ArtPoint den Band II des Buches. Als gelernter Buchdesigner legt Belov bei der Gestaltung Wert auf das konventionelle Erscheinungsbild. Inhaltlich widerspricht er jedoch bewusst dieser äußeren Form: Wahre Geschichten treffen ebenso auf einander wie Bilder von Porno-Seiten, die ineinander verwoben eine eigene, nichtlineare Geschichte erzählen. Dabei kritisiert der Künstler das Eindringen der politischen Öffentlichkeit in die Privatsphäre der Menschen. Darüberhinaus präsentiert Belov Zeichnungen sowie eine Soundinstallation.

Die bevorzugten Medien von Ljubica Denković sind Zeichnung und Malerei. Zentrales Thema ihrer Arbeiten ist der Mensch – mit seinen Stärken und Schwächen, seinen Handlungsmustern und wie er mit Herausforderungen umgeht. Denković konzentriert sich darauf wie Menschen reagieren. Sie fragt danach, ob ihre Reaktionen authentisch sind oder ob sie vielmehr an gesellschaftliche Normen angepasst sind.
In der Galerie ArtPoint zeigt sie eine Reihe von Acrylbilder zu diesem Thema.

Adi Matei präsentiert in der Galerie ArtPoint Werke, in deren Zentrum die Auseinandersetzung mit Architektur steht, die sowohl den öffentlichen Raum wie auch das private Leben bestimmt.
Matei spielt mit Bauelementen wie beispielsweise vorgefertigten Wänden, Stiegen oder Fenstern, die aus dem architektonischen Ganzen herausgelöst sind. Diese muten sowohl massiv als auch transparent und schwerelos an. Matei selbst bezeichnet diese Versatzstücke in Bezug auf die Fragilität des Menschen als einen Ausdruck von Stärke, Nützlichkeit und Schönheit.

Das Gastatelier-Programm


Vor 20 Jahren startete KKA sein Artists-in-Residence-Programm. Seit Beginn des Programms im Jahr 1992 haben sich mehr als 5.600 Künstlerlnnen beworben, 248 (inkl. 2012) Künstlerinnen und Künstler nahmen am Programm teil.
2012 hat KKA 12 junge Künstlerinnen und Künstler als Artists in Residence nach Wien eingeladen. In vier Ausstellungen in der Galerie ArtPoint zeigen sie u.a. Werke, die sie während ihres dreimonatigen Wien-Aufenthalts entwickeln. Das Artists-in-Residence-Programm wendet sich an bildende Künstlerinnen und Künstler und Fotograf/innen aus Ost-, Südosteuropa und der Türkei. Mit dem Artists-in-Residence-Programm unterstützt KKA die Kontaktaufnahme und den Austausch der Künstlerinnen und Künstler mit der österreichischen und internationalen Kunstszene.



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