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Nach ihrem Aufenthalt als Artist in Residence von KulturKontakt Austria im Frühjahr 2012 zeigt Özlem Sulak (*1979 in Kayseri/Türkei) im Tresor des Bank Austria Kunstforums unter dem Titel „Fictive Presence“ gleichermaßen politische wie persönliche Arbeiten.Mit der Ausstellung wird die gemeinsame Initiative von Bank Austria, Bank Austria Kunstforum und KulturKontakt Austria, Künstlerinnen und Künstler aus Ost- und Südosteuropa eine Plattform in Wien zu geben, fortgesetzt. Özlem Sulak, Verborgene Buecher, 2010, 2-Kanal-HD-Videoprojektion, 4'30'', Videostill©Özlem Sulak  Özlem Sulak, Verborgene Buecher, 2010, 2-Kanal-HD-Videoprojektion, 4'30'', VideostillCopyright: Özlem SulakDateityp: JPGAuflösung: 2362x1575px download... Özlem Sulak, Verborgene Buecher, 2010, 2-Kanal-HD-Videoprojektion, 4'30'', Videostill©Özlem Sulak  Özlem Sulak, Verb

Artikel

 Presse

September 2012

Özlem Sulak


Nach ihrem Aufenthalt als Artist in Residence von KulturKontakt Austria im Frühjahr 2012 zeigt Özlem Sulak (*1979 in Kayseri/Türkei) im Tresor des Bank Austria Kunstforums unter dem Titel „Fictive Presence“ gleichermaßen politische wie persönliche Arbeiten.

Mit der Ausstellung wird die gemeinsame Initiative von Bank Austria, Bank Austria Kunstforum und KulturKontakt Austria, Künstlerinnen und Künstler aus Ost- und Südosteuropa eine Plattform in Wien zu geben, fortgesetzt.

Das Bild zeigt ein Werk von Özlem Sulak
Özlem Sulak, Verborgene Buecher, 2010, 2-Kanal-HD-Videoprojektion, 4'30'', Videostill
©Özlem Sulak
 Özlem Sulak, Verborgene Buecher, 2010, 2-Kanal-HD-Videoprojektion, 4'30'', Videostill
Copyright: Özlem Sulak

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Das Bild zeigt ein Videostill von Özlem Sulak
Özlem Sulak, Verborgene Buecher, 2010, 2-Kanal-HD-Videoprojektion, 4'30'', Videostill
©Özlem Sulak
 Özlem Sulak, Verborgene Buecher, 2010, 2-Kanal-HD-Videoprojektion, 4'30'', Videostill
Copyright: Özlem Sulak

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Postkarte von Özlem Sulak
Özlem Sulak, Fictive Presence, 2012, 250 Postkarten
©Özlem Sulak
 Özlem Sulak, Fictive Presence, 2012, 250 Postkarten
Copyright: Özlem Sulak

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Auflösung: 2362x1665px
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Eröffnung: 18. 09. 2012, 19.30 Uhr
Ausstellungsdauer: 19. 09. 2012 – 12. 11. 2012

Ort: Bank Austria Kunstforum/tresor
, Freyung 8, 1010 Wien
Katalogpräsentation: 19. 10. 2012
, 18:00, in Anwesenheit der Künstlerin
Der Katalog erscheint im Verlag für moderne Kunst Nürnberg.
www.bankaustria-kunstforum.at

Freier Eintritt, keine Anmeldung erforderlich

Özlem Sulaks Erfahrungen von Heimat und Fremde, von kultureller Identität und Migration, von Sprache und „Fremd“-Sprache bilden den Ausgangspunkt ihrer gleichermaßen politischen wie persönlichen Arbeiten, die sie im Herbst 2012 unter dem Titel „Fictive Presence“ im tresor präsentiert. Das historische Ereignis des dritten türkischen Militärputsches von 1980 und dessen gesellschaftliche und kulturelle Auswirkungen sowie die massive Zensur von Büchern kommen dabei ebenso zur Sprache wie Aspekte ihrer individuellen Lebenssituation als türkische Künstlerin in Westeuropa. Paradoxe Facetten des europäischen Ausländerrechts wie etwa die deutsche „Fiktionsbescheinigung“, ein vorübergehender Aufenthaltstitel, der die Künstlerin über Monate in der Ungewissheit ihrer künftigen Aufenthaltserlaubnis zurückließ, dienen Sulak als Anlass, die Fiktionen von kultureller Identität und territorialen Grenzen zu hinterfragen, die das aktuelle Europa definieren. Im tresor präsentiert Özlem Sulak erstmals „Originalfassung ohne Untertitel“ – eine Videoinstallation in vier Sprachen (Türkisch, Englisch, Deutsch, Französisch), die von der Unmöglichkeit des Übersetzens handelt, und doch von dem großen Potential erzählt, das Sprachenvielfalt und Vielsprachigkeit jenseits der babylonischen Sprachverwirrung bergen.

Özlem Sulak, die am Liverpool Institute of Performing Arts, an der Marmara University in Istanbul, an der Hochschule für Künste in Bremen und an der École nationale superieure des beaux-arts de Lyon studierte, lebt und arbeitet in Paris und Hannover. Sulak stellte u.a. im Kunstverein Hannover(2011, solo), an der Biennale von Lyon (2011) und aktuell an der 4. Internationalen Sinop-Biennale aus; sie nahm an zahlreichen internationalen Filmfestivals teil, u.a. in Toronto (2010), Locarno (2010) und Marseille (2011).

Eine Ausstellung von Bank Austria, Bank Austria Kunstforum und KulturKontakt Austria.

Kuratorinnen: Heike Eipeldauer (Bank Austria Kunstforum), Annemarie Türk (KulturKontakt Austria)



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