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KulturKontakt Austria (KKA) started its Artists in Residence Programme 20 years ago. From 1992 to 2012, inclusively, 248 artists from Eastern and South Eastern Europe have been guests of KKA in Vienna.On the occasion of this anniversary, KKA will present the mail art project “20 Years: KKA Artists in Residence. Launching Careers, Building Cooperation” at VIENNAFAIR 2012. All of KKA's former Artists in Residence were invited to participate in this project, and the response was impressive: 113 “postcard greetings” from 25 countries of Eastern and South Eastern Europe will be exhibited. An accompanying exhibition catalogue is being published. Vlad Nanca, Over, 2012©Vlad Nanca  Vlad Nanca, Over, 2012Copyright: Vlad NancaDateityp: JPGAuflösung: 3543x2365px download... Ana Nedeljković, Rabbitland, 2012©Ana Nedeljković  Ana Nedeljković, Rabb

Artikel

 Presse

Juli 2012

20 Jahre KKA Artists in Residence


Ausstellung bei der Viennafair


Vor 20 Jahren startete KulturKontakt Austria (KKA) sein Artists-in-Residence-Programm. Von 1992 bis einschließlich 2012 waren 248 bildende Künstlerinnen und Künstler aus Ost- und Südosteuropa zu Gast in Wien.
Aufgrund dieses Jubiläums zeigt KKA im Rahmen der Viennafair das Projekt „20 Years: KKA Artists in Residence. Launching Careers, Building Cooperation“, ein Mailart-Projekt, zu dem KKA alle bisherigen Teilnehmerinnen und Teilnehmern eingeladen hat: Ausgestellt werden 113 „Kartengrüße“ aus 25 Ländern Ost- und Südosteuropas. Zur Ausstellung erscheint ein Katalog.

Kunstwerk von Vlad Nanca
Vlad Nanca, Over, 2012
©Vlad Nanca
 Vlad Nanca, Over, 2012
Copyright: Vlad Nanca

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Auflösung: 3543x2365px
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Kunstwerk von Ana Nedeljković
Ana Nedeljković, Rabbitland, 2012
©Ana Nedeljković
 Ana Nedeljković, Rabbitland, 2012
Copyright: Ana Nedeljković

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Auflösung: 1748x1240px
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Ausstellung im Rahmen der Viennafair: 20. – 23. 09. 2012
Katalogpräsentation: 22. 09. 2012, 17.00 h bei der Viennafair
Ort: Messe Wien, Halle A, Eingang A, Messeplatz 1, 1020 Wien

Das Gastatelier-Programm: Facts


Das Artists-in-Residence-Programm von KKA wendet sich an bildende Künstlerinnen und Künstler aus Ost- und Südosteuropa und wird seit 1992 ausgeschrieben. Seit Beginn des Programms haben sich mehr als 5.600 Künstlerlnnen beworben, 248 (inkl. dem Jahr 2012) Künstlerinnen und Künstler nahmen am Programm teil.
Ein Stipendium umfasst Atelier, Wohnmöglichkeit, Versicherung, ein monatliches Stipendium sowie eine Werkpräsentation am Ende des dreimonatigen Aufenthaltes in der Galerie ArtPoint. Während dieser Zeit können sich die Künstlerinnen abseits der Sorgen des Alltags ausschließlich auf ihr künstlerisches Schaffen konzentrieren.
Diesbezüglich meinte Tea Hatadi, Artist in Residence im Jahr 2010: „I feel so free here in Vienna, I can totally concentrate on art. At home I have to think of so many other things.“

Die Ausstellung


Aus Anlass des 20jährigen Bestehens des Gastatelier-Programms hat KKA alle bisherigen Stipendiatinnen und Stipendiaten 2012 zu einem Mailart-Projekt eingeladen – und 113 Postkarten erhalten.
Bei den Karten handelt es sich um Kunstwerke im Postkartenformat, die auf Papier, Karton, Holz oder Glas angefertigt wurden. Es sind Zeichnungen, Aquarelle und Ölmalerei, Collagen, Fotoarbeiten ebenso wie dreidimensionale kleine Skulpturen oder in Kunstharz gegossene Objekte.
Die „Kartengrüße“ kommen aus 25 Ländern, aus Estland und Georgien, aus Albanien und Armenien, aus Russland und Mazedonien, um diese Region von Nord nach Süd und von Ost nach West zu umreißen. Die Vielzahl an Postkarten ist ein Ausdruck der Verbundenheit, der Vitalität und Vielgestaltigkeit der künstlerischen Beziehungen.

Im Rahmen der Viennafair werden Karten u.a. von Dan Perjovschi, Dušan Zahoransky, Ardan Özmenoglu gezeigt. Die Ausstellung wird kuratiert von Anna Soucek (Kuratorin und Kulturjournalistin) und Annemarie Türk (Leiterin Kulturförderung + Sponsoring, KKA).

1992: 3 Stipendiatinnen und Stipendiaten


Zur Geschichte des Gastatelier-Programms


Als vor 20 Jahren die ersten Künstlerinnen und Künstlern aus Ost- und Südosteuropa auf Einladung von KKA nach Wien kamen, waren die künstlerischen Entwicklungen dieser Regionen wenig bekannt. Die Kunstszene jenseits des Eisernen Vorhangs war Jahrzehnte lang von Werken des sozialistischen Realismus repräsentiert worden, die künstlerische Opposition war unbekannt. Die ersten Stipendiatinnen und Stipendiaten trugen dazu bei, eine überaus lebendige Kunstszene kennenzulernen und zu entdecken. Trotz der politischen und wirtschaftlichen Schwierigkeiten, suchten immer mehr Künstlerinnen und Künstler den Kontakt und die Zusammenarbeit mit Kollegen/innen außerhalb ihrer Herkunftsländer.

1992 begann das Programm mit lediglich drei Stipendiaten. Bereits vier Jahre später, 1996, wurden 12 Künstlerinnen und Künstler nach Wien eingeladen. Seit einigen Jahren bewerben sich jährlich etwa 260 Künstlerinnen und Künstler um ein Stipendium, jeweils 12 werden von einer international besetzten Jury ausgewählt.

KKA hat die künstlerischen Laufbahnen vieler Stipendiatinnen und Stipendiaten verfolgt. Einige hat KKA eingeladen, ihre Werke im Rahmen von Sonderausstellungen in der Galerie ArtPoint zu zeigen. Viele von ihnen sind mittlerweile am internationalen Kunstmarkt erfolgreich, unter ihnen beispielsweise Dan Perjovschi, der einer der ersten Stipentiaten/innen im Jahr 1992 war.

Das Gastatelier-Programm von KKA zeichnet sich durch seine besondere Kontinuität aus. Es gibt nur wenige Programme, die über einen so langen Zeitraum und mit solcher Konsequenz verfolgt wurden wie dieses. In Ost- und Südosteuropa zählt es zu den wichtigsten und bekanntesten Stipendien. Zusätzlich verfolgte das Programm von Anbeginn an auch das Ziel, innerhalb Österreichers das Interesse und die Auseinandersetzung mit dem Kultur- und Geistesleben der Nachbarländer zu wecken.

KKA verpflichtet sich bei der Gestaltung all seiner Programme dem Diversitätsmanagement. Dies betrifft auch das Gastatelier, das derzeit Kunstschaffenden aus 16 Ländern offen steht. Unter dem Aspekt von Vielfalt und Unterschiedlichkeit ist es KKA ein Anliegen, auch bei diesem Programm im Sinne eines chancengerechten Zugangs Kultur und Kunst für Alle zu agieren. Mit dem Artists-in-Residence-Programm unterstützt KKA die Kontaktaufnahme und den Austausch der Künstlerinnen und Künstler mit der österreichischen und internationalen Kunstszene. Zusätzlich war es KKA von Beginn an wichtig, die Kontakte mit den Künstlerinnen und Künstlern nicht auf den Residence-Aufenthalt zu beschränken, sondern diese zu pflegen und weiterhin die Zusammenarbeit zu suchen. So ist es KKA gelungen viele nachhaltige und dauerhafte Kontakte aufzubauen und maßgeblich zum Aufbau eines engen Netzwerkes mit Kultur- und Partnerinstitutionen beizutragen.

Anna Soucek hat in ihrem Beitrag für das Magazin kulturkontakt über das KKA-Artist in Residence Programm berichtet.



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