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KulturKontakt Austria lädt zur Ausstellungseröffnung der Kunstschaffenden Dritan Hyska aus Albanien sowie Adela Jušić und Mladen Bundalo aus Bosnien-Herzegowina ein. Im Rahmen der Eröffnung wird der Henkel Young Artists Award CEE an Adela Jušić vergeben.Ausstellungseröffnung: 07. 03. 2012, 19.00 UhrIm Rahmen der Eröffnung findet die Verleihung des Henkel Young Artists Award CEE an Adela Jušić durch Sabine Schauer, Communication Director Henkel CEE, statt.Ausstellungsdauer: 08. 03. - 05. 04. 2012Mo – Fr, 14.00 - 18.00 UhrOrt: Galerie ArtPoint, Universitätsstraße 5, 1010 Wien Adela Jušić, When I die, you can do what you want, Video, 2011©Adela Jušić  Adela Jušić, When I die, you can do what you want, Video, 2011Copyright: Adela JušićDateityp: JPGAuflösung: 671x480px download... Dritan Hyska, Objekt 2012, Fotografie©Dritan Hyska  Dritan

Artikel

 Presse


Februar 2012

Zeitgenössische Kunst aus Albanien und Bosnien-Herzegowina


Werkpräsentation der Artists in Residence 01/2012


KulturKontakt Austria lädt zur Ausstellungseröffnung der Kunstschaffenden Dritan Hyska aus Albanien sowie Adela Jušić und Mladen Bundalo aus Bosnien-Herzegowina ein. Im Rahmen der Eröffnung wird der Henkel Young Artists Award CEE an Adela Jušić vergeben.

Ausstellungseröffnung: 07. 03. 2012, 19.00 Uhr
Im Rahmen der Eröffnung findet die Verleihung des Henkel Young Artists Award CEE an Adela Jušić durch Sabine Schauer, Communication Director Henkel CEE, statt.
Ausstellungsdauer: 08. 03. - 05. 04. 2012
Mo – Fr, 14.00 - 18.00 Uhr
Ort: Galerie ArtPoint, Universitätsstraße 5, 1010 Wien

Videostill von Adela Jušić
Adela Jušić, When I die, you can do what you want, Video, 2011
©Adela Jušić
 Adela Jušić, When I die, you can do what you want, Video, 2011
Copyright: Adela Jušić

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Rohbau, aufgenommen vom albanischen Künstler Dritan Hyska
Dritan Hyska, Objekt 2012, Fotografie
©Dritan Hyska
 Dritan Hyska, Objekt 2012, Fotografie
Copyright: Dritan Hyska

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Videostill der Arbeit Two Channel Friendship von Mladen Bundalo
Mladen Bundalo, Two Channel Friendship,Videoinstallation, 2011
©Mladen Bundalo
 Mladen Bundalo, Two Channel Friendship,Videoinstallation, 2011
Copyright: Mladen Bundalo

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Auflösung: 1280x800px
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Videostill der Arbeit Two Channel Friendship von Mladen Bundalo
Mladen Bundalo, Two Channel Friendship,Videoinstallation, 2011
©Mladen Bundalo
 Mladen Bundalo, Two Channel Friendship,Videoinstallation, 2011
Copyright: Mladen Bundalo

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Auflösung: 1280x800px
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Adela Jušić arbeitet bevorzugt mit Video. In ihrem künstlerischen Schaffen setzt sie sich mit dem Krieg in Bosnien und insbesondere mit der Rolle der Frauen während des Kriegs auseinander. Zusätzlich thematisiert sie auch Religion und Traditionen, die ihre Kindheit und Jugend prägten.
In der Galerie ArtPoint präsentiert Jušić das bereits 2011 entstandene Video "When I die, you can do what you want". Darin zeigt sie sich selbst gemeinsam mit ihrer Großmutter. Die visuelle Ebene ergänzt Jušić durch ihre eigene Stimme, die Erlebnisse aus dem Leben der Großmutter wiedergibt. Obwohl es sich dabei um persönliche und sehr intime Geschichten handelt, ist die Arbeit historisch und politisch aufschlussreich – ermöglicht sie doch Rückschlüsse auf die sozio-politische Situation, die viele Menschen über 50 Jahre umgeben hat.
Adela Jušić ist Preisträgerin des Henkel Young Artists Award CEE, der ihr bei der Ausstellungseröffnung überreicht wird. Die Jury begründet ihre Entscheidung folgender Maßen: "In ihren Videoarbeiten thematisiert Adela Jušić das Verhältnis zwischen dem autonomen Schaffensprozess und den Erwartungen des Kunstmarktes an den Künstler ebenso wie ihre persönlichen Erlebnisse während des Krieges in Bosnien und den Tod ihres Vaters, der im Krieg gefallen ist, als sie zehn Jahre alt war. Ihre Videos bestechen durch die Fähigkeit individulle Erfahrungen in eine allgemein gültige Aussage über die Condition humana zu transformieren."

Der Videokünstler Mladen Bundalo präsentiert seine 2011 entstandene Videoinstallation "Two Channel Friendship". Ausgangspunkt in der Installation ist die Freundschaft zwischen zwei Kindern, die sich durch unterschiedliche Bildungswege rasch von einander entfernen: Der eine besucht ein Gymnasium, während der andere an einer Schule für neue Medien und Medienkunst studiert. Welche Erfahrungen und Entwicklungen machen die beiden und wie sieht eine neuerliche Begegnung der beiden Jahre später aus? Anhand dieses Beispiels verweist Bundalo auf unterschiedliche Werdegänge aufgrund unterschiedlicher sozialer Prägung. Zusätzlich spannt er den Bogen weiter in die Welt der Kunst mit deren unterschiedlichen Realitäten innerhalb und außerhalb des etablierten Kunstbetriebs.

Dritan Hyska legt seinen Fokus auf die Beobachtung urbaner Realitäten. Beeinflusst von der Architektur seines Heimatlandes, aber auch jener zahlreicher anderer Länder und insbesondere jener Italiens, wo er einige Jahre an der Akademie für bildende Kunst studierte, konzentriert er sich in seinem künstlerischen Schaffen auf die Architektur in Städten. Als Medien dienen ihm Malerei und Fotografie. Hyska betrachtet seine künstlerische Arbeit als work in progress: als einen Prozess, der eine kontinuierlich wachsende Sammlung von Bildern und Dokumenten versammelt, die er schließlich in einem Katalog präsentieren will. Den Schwerpunkt setzt er dabei auf die raschen architektonischen Veränderungen im urbanen Raum, insbesonders in den Städten Albaniens, in denen rasches Wachstum und zunehmende Konsumorientiertheit, jedoch wenig Rücksicht auf die Bedürfnisse der Bewohner/innen auszumachen sind. Dieser urbanen Expansion und den "zunehmend außer Kontrolle geratenden Strukturen", so Hyska, begegnet er mit seinem fotografischen Werk, das er selbst als ästhetischen Wert, der mitunter artifiziell erscheint, begreift.

Das Gastatelier-Programm


KulturKontakt Austria hat 2012 12 junge Künstlerinnen und Künstler als Artists in Residence nach Wien eingeladen. In vier Ausstellungen in der Galerie ArtPoint zeigen sie u.a. Werke, die sie während ihres dreimonatigen Wien-Aufenthalts entwickeln. Das Artists-in-Residence-Programm wendet sich an bildende Künstlerinnen und Künstler und Fotograf/innen aus Ost-, Südosteuropa und der Türkei und wird seit 1992 von KulturKontakt Austria ausgeschrieben. Seit Beginn des Programms haben sich mehr als 5.600 Künstlerlnnen beworben, 234 (inkl. 2012) Künstlerinnen und Künstler nahmen am Programm teil. Mit dem Artists-in-Residence-Programm unterstützt KulturKontakt Austria die Kontaktaufnahme und den Austausch der Künstlerinnen und Künstler mit der österreichischen und internationalen Kunstszene.



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