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In enger Zusammenarbeit mit dem Ministerium für Zivile Angelegenheiten, den Bildungsministerien beider Entitäten und aller Kantonen in BiH und der Agentur für Vor-, Grund- und Mittelschulbildung implementiert KKA eine Reihe von Bildungsprojekten.

Artikel

 Partnerländer

Bosnien und Herzegowina


bosnienherzegowina

Hauptstadt: Sarajewo
Landesfläche: 51.129 km²
Einwohneranzahl: ca. 3,8 Mio.
Amtssprache: Bosnisch, Serbisch, Kroatisch, mit lateinischem (Bosnisch/Kroatisch) und kyrillischem Alphabet (Serbisch)

Webtipps:
Regierung
Zivilministerium
Agency for Pre-Primary, Primary and Secondary Education
Föderales Ministerium für Bildung und Wissenschaft
Republic of Srpska Government, Ministry of Education

Sarajewo

In enger Zusammenarbeit mit dem Ministerium für Zivile Angelegenheiten, den Bildungsministerien beider Entitäten und aller Kantonen in BiH und der Agentur für Vor-, Grund- und Mittelschulbildung implementiert KKA eine Reihe von Bildungsprojekten. Kooperationsschwerpunkte umfassen derzeit die Reform der Berufsbildung in den Bereichen Wirtschaft und Tourismus und Bildungs- und Qualitätsmanagement.

Schwerpunkte:

  • Reform der Tourismusausbildung

  • Stärkung der Kooperation Schule - Wirtschaft

  • Einführung von Übungsfirmenunterricht

  • Bildungs- und Qualitätsmanagement


Beispiele:

Kooperation Schule – Wirtschaft im Bereich Tourismus
Voraussetzung für eine qualitativ hochwertige, arbeitsmarktrelevante Berufsbildung ist eine enge Kooperation zwischen der Berufsbildung und Betrieben. Projektziel des regionalen Projekts „Kooperation Schule – Wirtschaft“ ist die Erhöhung der Qualität der praktischen Ausbildung von Schülerinnen und Schüler durch die Verbesserung der Kooperation zwischen Partner/innen aus der Tourismuswirtschaft und den Tourismus- und Gastgewerbeschulen. Der Fokus dabei liegt auf der Organisation von qualitativen Betriebspraktika. Zu den Projektergebnissen gehören die Erarbeitung und Verankerung eines erweiterten Aufgabenprofils der schulischen Fachpraxiskoordinator/innen als Schnittstellen zwischen Schulen und Betrieben, besonders in der Organisation von betrieblichen Praktika. Zur Umsetzung des neuen Aufgabenprofils werden Guidelines entwickelt, die auch Maßnahmen zur Verankerung der Kooperation Schule - Wirtschaft in der schulischen Qualitätsentwicklung beinhalten. Zur Verbesserung des Informationsflusses zwischen Betrieben und Schulen werden nationale Webportale und andere Disseminationsmechanismen entwickelt. Der regionale Fokus des Projekts ermöglicht den Austausch von Erfahrungen zwischen Bosnien-Herzegowina, Montenegro, Serbien und Österreich in diesem Bereich.

Zur Verankerung des neuen Aufgabenprofils der Fachpraxiskoordinator/innen in den Bildungssystemen werden landesweit Workshops mit relevanten Stakeholdern veranstaltet. Vertreterinnen und Vertreter von rund 50 Schulen, die Ausbildungen im Bereich Tourismus anbieten, werden in der Verbesserung der Kooperation mit Betrieben zur Erhöhung der Qualität betrieblicher Praktika geschult. Der Leitfaden für Fachpaxiskoordinator/innen sowie Good-practice Beispiele der Kooperation zwischen Schulen und Betrieben sollen die Schulen darin unterstützen, ihre Kooperationen mit Betrieben weiter auszubauen.

Unterstützung in der Analyse der Umsetzung der nationalen Berufsbildungsstrategie BiH
2013 ist die nationale Strategie für Berufsbildung in BiH ausgelaufen. In Kooperation mit dem Ministerium für zivile Angelegenheiten BiHs hat KKA Vorbereitungen für die Entwicklung einer neuen Berufsbildungsstrategie unterstützt. Zum einen durch eine Erhebung des Standes bezüglich der Umsetzung der Berufsbildungsstrategie in der Republika Srpska, der Föderation BiH und dem Brcko Distrikt BiH, zum anderen durch einen Erfahrungsaustausch mit österreichischen und slowenischen Expertinnen und Experten.

Basierend auf der eingehenden Analyse der Resultate und Indikatoren der Implementierung der vorangegangenen Berufsbildungsstrategie ist geplant unter Begleitung österreichischer und slowenischer Expertinnen und Experten eine lokale Arbeitsgruppe aus Vertreterinnen und Vertreter relevanter Stakeholder aus allen Landesteilen in der Entwicklung einer neuen Berufsbildungsstrategie zu unterstützen. Ziel ist es, die zukünftigen Entwicklungsprioritäten für die Berufsbildung zu identifizieren, damit diese ihren Beitrag zu Wirtschaftswachstum und Beschäftigung in Bosnien-Herzegowina leisten kann.

Unterstützung des Übungsfirmenunterrichtes in Bosnien-Herzegowina
Das Ziel von ECO NET war die Einführung und Verbreitung des Übungsfirmenunterrichts an berufsbildenden wirtschaftlichen Mittelschulen in ganz Bosnien und Herzegowina. Mit der Einführung dieses neuen methodischen Zugangs der „Übungsfirma“ leistete das Projekt einen Beitrag zur Modernisierung der wirtschaftlichen Berufsbildung und förderte gleichzeitig den Erwerb von arbeitsmarktorientierten Schlüsselkompetenzen. Das Projekt wurde finanziert von der österreichischen Entwicklungszusammenarbeit (ADA) und dem BMBWFF. Zur Sicherung der Qualität und der Nachhaltigkeit des Projekts fördert KKA weiterhin die Ausbildung der Übungsfirmen-Leiter/innen in Bosnien-Herzegowina. Im letzten Durchgang absolvierten 54 Lehrende eines Wirtschaftsfaches aus 45 Schulen eine Ausbildung zur ÜFA-Leiterin bzw. zum ÜFA-Leiter. Daneben unterstützt KKA die Übungsfirmenzentralen.

Youth Start – ein Handbuch für alle Schülerinnen und Schüler in Bosnien-Herzegowina:

Youth Start


"Youth Start" ist eines der wenigen Handbücher für Schülerinnen und Schüler, die in ganz Bosnien-Herzegowina Anwendung finden. Es wurde im Rahmen von ECO NET entwickelt. Das Handbuch ist dreisprachig: Bosnisch, Kroatisch und Serbisch und soll junge Unternehmerinnen und Unternehmer in der Entwicklung ihrer eigenen Business-Ideen unterstützen.

Leitfaden für Schuldirektor/innen im ersten Mandatsjahr. Ratgeber und Begleiter neu im Amt befindlicher Schulleiter/innen
In Bosnien und Herzegowina wurde in Absprache mit allen Bildungsministerien und Pädagogischen Institute des Landes an einem Leitfaden für neue Schulleiterinnen und Schulleiter gearbeitet. Er wurde in enger Zusammenarbeit Vertreterinnen und Vertretern der Agentur für Vor-, Grund- und Mittelschulbildung in Bosnien und Herzegowina, der Bildungsministerien beider Entitäten und 9 Kantone, sowie Vertreterinnen und Vertretern des Brčko Distrikts entwickelt. Inhaltliche Schwerpunkte, die im Leitfaden behandelt werden, sind: Programm und Planung, Konfliktmanagement, Projektarbeit, Office- und Büromanagement, Sitzungen und Organisationsmanagement, Personalführung, Strategisches Planen, Marketing, Pädagogische Arbeit, Qualitätssicherung / Evaluierung, Diversität, Inklusion und individuelle Lernbedürfnisse und Zusammenarbeit zwischen Schule, Eltern und Community. In Kooperation mit Pädagogischen Instituten unterstützt KulturKontakt Austria weiterhin die Durchführung von Einführungsworkshops zur Nutzung des Leitfadens für Schulleiter/innen im ersten Dienstjahr.

Kontakt
Lejla Sirbubalo (Bildungsbeauftragte)



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