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Die österreichweite Initiative unterstützte Schulprojekte, die sich mit der Vielfalt an Kulturen und Sprachen in Schule und Gesellschaft auseinandersetzten.

Artikel

 Archiv und Nachlese

Interkulturalität und Mehrsprachigkeit – eine Chance! 2012/13
 Interkulturalität und Mehrsprachigkeit – eine Chance! 2012/13
Interkulturalität und Mehrsprachigkeit – eine Chance! 2012/13
Interkulturalität und Mehrsprachigkeit – eine Chance! 2012/13
studio2.0, Sonderpädagogisches Zentrum 2, Wien
Das ist es uns wert, Islamische Fachschule für Soziale Bildung
Grenzüberschreitende Zusammenarbeit mit bildenden Künstlern als Basis gemeinsamen Schaffens Volksschule Schattendorf
studio2.0, Sonderpädagogisches Zentrum 2, Wien
studioXpression, Audio-Bühne und mehrsprachiges Radiofeature-Projekt mit BerufsschülerInnen
art & development, BG/BRG Hallein
Verschüttet - ein Theaterprojekt frei nach Ilse Aichingers >Die größere Hoffnung<
Lust statt Frust - Motivierendes Lesenlernen und abwechslungsreiche Sprachförderung in der 1. Klasse Volksschule 2 Attnang-Puchheim
K3: vom ICH zum DU zum WIR

Interkulturalität und Mehrsprachigkeit – eine Chance!
Rückblick zur Initiative 2006 - 2014


Vom Schuljahr 2006/07 bis zum Schuljahr 2013/14 wurde auf Anregung des Referats für Migration und Schule im Bildungsministerium die Initiative Interkulturalität und Mehrsprachigkeit – eine Chance! insgesamt acht Mal durchgeführt. KulturKontakt Austria begleitete die Schulinitiative konzeptionell, beratend und organisatorisch. Teilnahmeberechtigt waren alle Schulen mit Öffentlichkeitsrecht in ganz Österreich.

In diesen acht Jahren hat sich auf verschiedensten Ebenen viel getan: Viele neue Projektkonzepte wurden erprobt, viel Energie und Zeit von Lehrerinnen und Lehrern investiert, zahlreiche neue Erkenntnisse und Erfahrungen in den Schülerinnen und Schülern evoziert. Begleitet, betreut und beraten wurden alle 557 Projekte von KulturKontakt Austria, der gleichermaßen wie die Schulen anhand der eingereichten und durchgeführten Projekte (mit)lernte.

Der Diskurs um das Thema Interkulturalität und Mehrsprachigkeit ist ein sehr dynamischer, ein Spannungsfeld, das im Laufe der Jahre an verschiedenen Benennungspraktiken – Gastarbeiterforschung – Ausländerpolitik – interkulturelle Pädagogik – Migrationspädagogik – transkulturelle Bildung – Diversitätsforschung – Postmigrationsforschung ..., um nur einige zu nennen – abzulesen ist und KKA immer wieder aufs Neue herausfordert.

Gelebte Mehrsprachigkeit
Menschen gestalten und kommunizieren ihren Alltag in Worten, Gesten und Gefühlsausdrücken. Die vielfältigen von den Kindern und Jugendlichen mitgebrachten Sprachen sind ein großes Potenzial im österreichischen Bildungssystem, aber auch später am Arbeitsmarkt. Die Initiative Interkulturalität und Mehrsprachigkeit – eine Chance! ermöglichte es, die Förderung der Erstsprachen genauso wichtig zu nehmen wie die Förderung der Bildungssprache Deutsch. Auch lässt sich ein Perspektivenwechsel am Thema Sprache/n verfolgen: von der Defizitorientierung hin zur Kompetenzorientierung. Es geht nicht darum negative Normabweichungen zu bestätigen und nach Schwächen zu suchen, sondern an den Stärken prozessorientiert weiterzuarbeiten. Umso motivierter erachteten es die Lehrerinnen und Lehrer, in eigenständiger Projektarbeit mit ihren Schülerinnen und Schülern die sprachlichen und interkulturellen Gestaltungsmöglichkeiten und Handlungsräume am Standort Schule zu erkunden, zu erweitern und zu lenken.

Begleitende Angebote
Die Initiative wurde im Laufe der Jahre um verschiedene Angebote und Serviceleistungen erweitert und verdichtet. So gab es seit September 2008 eine jährliche Broschüre mit Impulsprojekten, die Lehrerinnen und Lehrern als Anregung für eigene Ideen diente. Die erste projektbegleitende Abschlussveranstaltung mit Vertreter/inne/n ausgewählter Projekte fand im September 2009 im Audienzsaal des Bildungsministeriums mit Bildungsministerin Claudia Schmied statt. Diese Möglichkeit, Projekte zu präsentieren, bildete für alle Beteiligten immer einen symbolischen Höhepunkt und den Abschluss eines Projektjahres.

Für die Schuljahre 2007/08 und 2008/09 führte das Institut für Kinderrechte und Elternbildung eine umfassende Begleituntersuchung in Form einer Fragebogenerhebung, ergänzt durch Fokusgruppendiskussionen Schülerinnen und Schülern und Einzelinterviews mit einigen verantwortlichen Lehrkräften durch. Seither wurden jährlich in Gesprächen und Interviews mit beteiligten Schulen verschiedene Aspekte der interkulturellen Projektarbeit beleuchtet und in der Broschüre Impulsprojekte dokumentiert.

Ergänzend wurde auf Initiative des Referats für Migration und Schule im Bildungsministerium die Fortbildungsreihe Interkulturalität und Mehrsprachigkeit in der schulischen Praxis ins Leben gerufen, die seit April 2010 in Kooperation mit mehreren Pädagogischen Hochschulen zweimal jährlich stattfindet, um inhaltliche Impulse von Expert/inn/en aus verschiedensten Feldern einzuholen, den Erfahrungsaustausch zwischen den Lehrenden anzuregen und diese bei der Planung und Durchführung künftiger Projekte an ihren jeweiligen Schulstandorten zu unterstützen.

» Interkulturalität und Mehrsprachigkeit - Eine Chance! 2013/14
Hrsg.: BMBF, Wien 2014
Download: IKM 2013/14

» Interkulturalität und Mehrsprachigkeit - Eine Chance! 2012/13
Hrsg.: BMUKK, Wien 2013
Download: IKM 2012/13

» Interkulturalität und Mehrsprachigkeit - Eine Chance! 2011/12
Hrsg.: BMUKK, Wien 2012
Download: IKM 2011/12

» Interkulturalität und Mehrsprachigkeit - Eine Chance! 2010/11
Hrsg.: BMUKK, Wien 2011
Download: IKM 2010/11



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