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KulturKontakt Austria ist 30!

Artikel

 30 Jahre KKA

Statement


KulturKontakt Austria ist 30!

Was für eine Freude, KulturKontakt Austria zum 30-jährigen erfolgreichen Bestehen gratulieren zu dürfen!

Seit Gründung der Organisation vor 30 Jahren hat sich KKA als europäisches Kompetenz- und Ressourcenzentrum zu einer renommierten Drehscheibe für die Unterstützung von Fachkräften und Entscheidungsträger/innen entwickelt, um die allgemeine und berufliche Bildung zu einem „gelobten Land“ in Europa und darüber hinaus zu machen. Ich kann ohne Zweifel sagen, dass KulturKontakt Austria (KKA) eine erfolgreiche Marke ist!

Mir selbst erscheinen 30 Jahre KKA heute wie der Blick in ein Kaleidoskop. Was ich da sehe, ist ein buntes Bild glücklicher und wundervoller beruflicher Erinnerungen – und noch viel mehr.

Nun, ich möchte meine Zusammenarbeit mit KKA hier nicht geografisch verorten. Schließlich stößt, wer eine Karte Europas und seiner Nachbarländer betrachtet, überall dort, wo in Theorie und Praxis an der Entwicklung von Humankapital gearbeitet wird, unweigerlich auch auf KKA. Ja, man könnte die einzelnen Erfolge des Zentrums beinahe selbst als Kunstwerke bezeichnen. Offensichtlich schlägt das „Kultur“ im Namen direkt auf die Tätigkeit des KKA durch!

Ich verbinde mehrere bleibende Erfahrungen meines Berufslebens in großer Dankbarkeit mit dem KKA. Hier spreche ich etwa von meiner Zeit mit KKA in Rumänien im Südosten Europas, aber auch in anderen europäischen Ländern.

Auch in den letzten Jahren, während meiner Tätigkeit für die ETF, die European Training Foundation, hat sich das KKA weiter intensiv an den gemeinsamen Bemühungen zur Weiterentwicklung der allgemeinen und beruflichen Bildung zum Wohle der Bürger/innen und der Gesellschaft beteiligt. Als eine der Pioniere im Bereich der Entwicklungszusammenarbeit sorgt KKA stets für die nötige Substanz in der Zusammenarbeit und fungiert als zuverlässiger Partner für alle Beteiligten auf allen Governance-Ebenen.

Doch machen wir einen Schwenk vom Großen, also Europa, hin zum Kleinen, sofern es politisch korrekt ist, ein Land als etwas Kleines zu bezeichnen. Doch Einfluss ist wichtiger als Größe, meinen Sie nicht auch?

Ich finde es etwa wichtig und erwähnenswert, dass das KKA von Anfang an in den so genannten „Graz-Prozess“ eingebunden war. ECO NET, eines der vom österreichischen Ministerium für Europa, Integration und Äußeres finanzierten Projekte, das im Rahmen des Stabilitätspakts für Südosteuropa (SEE) von KulturKontakt Austria entwickelt wurde, setzte auf den Aufbau eines regionalen Netzwerks von Übungsfirmen in Rumänien, Albanien und Bulgarien. Dieses Netzwerk sollte als Grundlage für eine intensive Zusammenarbeit auf Bildungsebene sowie für den nationalen und internationalen Handel zwischen bereits bestehenden Übungsfirmen oder im Rahmen des Projekts neu gegründeten Unternehmen dienen. Im Laufe der Zeit beteiligten sich immer mehr andere Länder der Region an den Veranstaltungen von ECO NET. Eine Übungsfirma ist per se eine Plattform. ECO NET jedoch hat Lernplattformen geschaffen, in dem es reale Arbeitsumgebungen mit entsprechenden handelnden Akteuren geschaffen hat. Schulen sind keine Elfenbeintürme, dürfen dies auch gar nicht sein. ECO NET hat Lehrenden und Lernenden, aber auch Unternehmen, Banken und anderen Partnern vor Augen geführt, wie man erfolgreich koexistieren und zusammenarbeiten kann. Sollte noch irgendein Zweifel bestehen, ob diese Erfahrungen hilfreich waren, so möchte ich auf die Tausenden von „Likes“ während meiner Tätigkeit für die ETF verweisen.

Ich glaube nicht und kann es mir eigentlich nicht vorstellen, dass es in Rumänien viele im Bereich der beruflichen Bildung gibt, die noch nie etwas von Übungsfirmen bzw. virtuellen Unternehmen und Business-Plan-Wettbewerben gehört haben. Es gibt diese Programme seit den 1990-er Jahren. Ach ja: Wenn ich schon über meine Erinnerungen an die große Unterstützung, die wir in Rumänien von KKA erhalten haben, schreibe, muss ich natürlich auch die Zusammenarbeit im Bereich der allgemeinen und beruflichen Bildung in den gebirgigen Regionen meines Landes erwähnen. Welches Land könnte ein besseres Vorbild für alle Liebhaber der Berge abgeben als Österreich?

Wo sonst, wenn nicht in Österreich, fände man diese Leidenschaft, diese Emotion und dieses Streben nach Außergewöhnlichem Nun, wir waren die ersten!

Aber hinter allem muss stets die Verpflichtung stehen, etwas zu erreichen, kurz, sich zum Wohle der Menschen und Gesellschaft zu engagieren.

Daher noch einmal: Vielen Dank, KulturKontakt Austria! Ihr seid ein Impulsgeber für Veränderung, ein praxisorientierter Partner und zugleich immer auch ein kritischer Freund! Wenn ich hier einen Wunsch äußern darf, so den, dass die „Kultur“ von KKA erhalten bleibt und all jene inspiriert, die auch in Zukunft zum Wohle aller der Gesellschaft dienen werden. Das Erfolgsrezept hierzu, Vertrauen und Kontinuität, kennen wir.

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Madlen Serban
Ehemalige Direktorin des Nationalen Zentrums für die Entwicklung der Berufsbildung, Rumänien, sowie ehemalige Vorsitzende der Task Force für die Förderung und den Aufbau des Humankapitals im Rahmen des Stabilitätspakts für SEE und ehemalige Direktorin der ETF, einer Agentur der Europäischen Union

Foto: © Madlen Serban



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