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Qualitätsentwicklung und Qualitätssicherung. Erfahrungen und ErfolgsfaktorenMeine Mitarbeit im Twinning-Projekt begann 2014 – zu einem Zeitpunkt, als wir in Österreich bereits über erste Erfahrungen zu mit pädagogischer Qualitätsentwicklung und Qualitätssicherung verfügten. Nach zwei Jahren intensiver Mitarbeit würde ich folgendes Resümee geben: Der oft gehörte Satz „Der Blick über den Tellerrand ermöglicht neue Horizonte“ ist nicht nur eine banale Redensart. Im Austausch, in der Diskussion und in der Kooperation mit Kollegen und Kolleginnen im Kosovo und den Experten und Expertinnen aus Finnland ergaben sich viele neue Perspektiven, das eigene System kritischer zu betrachten und die blinden Flecken ausfindig zu machen. Gleichzeitig ermöglichte es aber auch, Erfolge des eigenen Systems zu erkennen. Es bereicherte mitzuerleben, dass auch andere europäische Länder ähnliche Herausforderunge

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 30 Jahre KKA

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Qualitätsentwicklung und Qualitätssicherung. Erfahrungen und Erfolgsfaktoren

Meine Mitarbeit im Twinning-Projekt begann 2014 – zu einem Zeitpunkt, als wir in Österreich bereits über erste Erfahrungen zu mit pädagogischer Qualitätsentwicklung und Qualitätssicherung verfügten. Nach zwei Jahren intensiver Mitarbeit würde ich folgendes Resümee geben: Der oft gehörte Satz „Der Blick über den Tellerrand ermöglicht neue Horizonte“ ist nicht nur eine banale Redensart. Im Austausch, in der Diskussion und in der Kooperation mit Kollegen und Kolleginnen im Kosovo und den Experten und Expertinnen aus Finnland ergaben sich viele neue Perspektiven, das eigene System kritischer zu betrachten und die blinden Flecken ausfindig zu machen. Gleichzeitig ermöglichte es aber auch, Erfolge des eigenen Systems zu erkennen. Es bereicherte mitzuerleben, dass auch andere europäische Länder ähnliche Herausforderungen zu bewältigen haben und entsprechend ihren gesellschaftspolitischen und pädagogischen Gegebenheiten versuchen, Antworten und Lösungen darauf zu finden.

Ich selbst arbeitete in einem Teilprojekt mit, dessen Ziel es war, einen strategischen Fahrplan für ein verpflichtendes Qualitätssicherungssystem für den Kosovo zu erarbeiten. Im Rückblick würde ich Folgendes sagen: Bereits zu Beginn des Projektes wurde darauf geachtet, dass alle Entscheidungs- und Interessensgruppen, die mit Qualitätssicherung zu tun haben werden, involviert wurden: Diese umfassten u.a. zuständige Beamtinnen und Beamte des Ministeriums, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des kommunalen Bildungsdirektorates, die Schulinspektorinnen und Schulinspektoren, Schulleiterinnen und Schulleiter, Lehrpersonen und Elternvertretungen.

Das Teilprojekt wurde von einem Expertenteam betreut, das einerseits Wissen und Erfahrungen, wie Veränderungsprozesse initiiert und begleitet werden müssen, mitbrachte und andererseits bereit war, genau hinzuhören, eigene Erfahrungen im Bereich Qualitätssicherung einzubringen und kritische Fragen zu stellen. Erfahrene Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen vor Ort leisteten wertvolle Beiträge zum Gelingen.

Edith Müller
Schulqualitätsmanagerin
Bildungsdirektion für Tirol

http://bildung-tirol.gv.at

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Fotos: © Edith Müller



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