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Eröffnung: 17. 06. 2019Ausstellungsdauer: 18.–27. 06. 2019

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 Ausstellungen

Werkpräsentation der Artists in Residence 02/2019


Alaa Abu Asad, Japanese knotweed (Fallopia japonica), Fotografie, 2019 © Alaa Abu Asad
Elena Anosova, Nametree_Alterlaa Vienna Austria, Fotografie, 2019 © Elena Anosova
Carla Cabanas, Lichtermeer (work in progress), Fotografie, 2019 © Carla Cabanas
Wim Janssen, Ohne titel, Videostill, 2019 © Wim Janssen


Das Bundeskanzleramt (BKA) und KulturKontakt Austria (KKA) zeigen ab 17. Juni 2019 Werke folgender Artists in Residence, die auf Einladung von BKA und KKA seit April in Wien leben und arbeiten: Alaa Abu Asad (Palästina), Elena Anosova (Russland), Carla Cabanas (Portugal), Wim Janssen (Belgien), Admire Kamudzengerere (Simbabwe), Rizki Lazuardi (Indonesien) und Pavlo Kovach (Ukraine, seit Juni in Wien).

Ausstellung:
Eröffnung:
  17. 06. 2019, von 17.00 bis 19.00 Uhr
Ausstellungsdauer: 18. – 27. 06. 2019
Ort: BKA-Veranstaltungsraum, Concordiaplatz 2, 1010 Wien
Montag bis Freitag geöffnet von 10.00 bis 17.00 Uhr
Eintritt frei!

Das Bundeskanzleramt stellt in Kooperation mit KKA Residence-Stipendien in Wien zur Verfügung. Die Stipendiatinnen und Stipendiaten werden im Rahmen des Artists-in-Residence-Programms vom BKA gefördert und von KKA beratend und organisatorisch begleitet.

Zur Ausstellung:

Die sieben Künstlerinnen und Künstler des zweiten Quartals des Artists-in-Residence-Programms 2019 beschäftigen sich in ihren Arbeiten für die Ausstellung mit verschiedenen Themen und Medien. Das gemeinsame Merkmal, das ihre Praktiken verbindet, ist die Anwendung eines forschungsbasierten Ansatzes. Die im BKA-Veranstaltungsraum am Concordiaplatz ausgestellten Kunstwerke werfen kritische Fragen über die Gesellschaft und die Rolle von Medien und Institutionen in ihr auf; über urbane Umgebungen, den Einsatz von Technologie und die menschliche Beziehung zur Natur. Dabei verflechten viele von ihnen Realität und Projektion, Geschichte und Mythos.

Über die Artists in Residence:

Alaa Abu Asad | Palästina
Alaa Abu Asad lebt und arbeitet sowohl in den Niederlanden als auch in Palästina. Er machte seinen BFA an der Fotoabteilung der Bezalel Academy in Jerusalem und schloss mit einen MA vom Dutch Art Institute (DAI) in Arnheim, Niederlande ab. Abu Asads Arbeit konzentriert sich auf das Bild und seine verschiedenen Verwendungszwecke und Interpretationsmöglichkeiten. Arbeiten von ihm wurden unter anderem beim Alfilm - Arab Film Festival Berlin, 5th Cairo Video Festival, Medrar, Cairo, All the Other Lovers, 98 Weeks/Project Space, Beirut gezeigt. Er arbeitete als stellvertretender Kurator für die UNRWA-Ausstellung „The Long Journey“ in Jerusalem und für die „Never Part“-Ausstellung im Palästinensischen Museum.
www.alaaabuasad.com

Elena Anosova | Russland
Elena Anosova ist bildende Künstlerin und arbeitet mit dokumentarischer Fotografie, Video, Archiven und Installationen. Ursprünglich aus der Region Baikal (Russland, Sibirien) stammend, hat sie derzeit ihren Lebensmittelpunkt in Moskau und Irkutsk. Sie ist Mitglied im MAPS-Kollektiv. Als Schwerpunkt ihrer beruflichen Aktivitäten widmet sich die Künstlerin persönlichen, langfristigen Projekten, die sich um das Leben in geschlossenen Institutionen, kleinen Gemeinschaften und in Isolation drehen. Anosova hat verschiedene Wettbewerbe gewonnen. Sie ist Preisträgerin des Grant Program for Emerging Artists des Garagenmuseums, World Press Photo, Center Project, LensCulture, World.Report Award und anderer. Ihre Arbeiten wurden weltweit veröffentlicht, darunter auch im National Geographic (USA).
www.anosova.com

Carla Cabanas | Portugal
Carla Cabanas lebt und arbeitet in Lissabon, Portugal. Sie absolvierte 2003 ihr Studium der Bildenden Kunst an der School of Fine Arts and Design an der Caldas da Rainha und setzte ihr Studium und entsprechende Spezialisierungen bis 2009 fort (Postgraduate Production and Creation in Technological Arts, Lusófona University of Humanities and Tecnologies, Lissabon). Ihre Arbeit wurde 2012 mit dem Fotopreis „Purificacion Garcia“ und 2005 mit dem dritten Preis des „Ariane de Rothschild Painting Award“ ausgezeichnet. 2010/2011 erhielt sie ein Stipendium des portugiesischen Kulturministeriums für die Arbeit im David Claerbout Studio in Antwerpen, Belgien. Cabanas Schaffen konnte sich in zahlreichen künstlerischen Stipendienaufenthalten entwickeln. Beispielsweise war sie Artist-in-Residence des Pico do Refúgio Artist Residency, S.Miguel/Azores oder GlogauAIR-Programmes in Berlin. Seit 2000 sind ihre Arbeiten in zahlreichen Einzel- und Gruppenausstellungen im In- und Ausland zu sehen.
www.carlacabanas.com

Wim Janssen | Belgien
Wim Janssen lebt und arbeitet in Antwerpen. Er arbeitet mit Technologien und Anwendungsmöglichkeiten audiovisueller Medien. Das zeigt sich in Medieninstallationen, Videos und Filmen. Oft sind seine Werke quasi Übersetzungen von einem Medium in ein anderes. Seine Arbeiten wurden auf wichtigen Festivals wie der Ars Electronica in Linz, dem IFFR in Rotterdam und an Orten wie dem Museum für Gegenwartskunst Belgrad und dem MUHKA in Antwerpen gezeigt. Dazu kommt eine Vielzahl an Gruppenausstellungen. Janssen erhielt für seine Arbeiten bereits zahlreiche Auszeichnungen. www.wimjanssen.be

Admire Kamudzengerere | Simbabwe
Admire Kamudzengerere lebt und arbeitet in Harare, Simbabwe. Der Künstler erhielt 2003 ein Diplom in Bildender Kunst von der National Gallery School of Visual Arts and Design in Harare. Er arbeitet mittels Performance, Video, Installation und Malerei sowie mit verschiedenen Drucktechniken wie Monotypie, Siebdruck und Lithografie. Der Künstler nutzt ausdrucksstarke, experimentelle Verfahren, um Themen des psychologischen und politischen Kampfes festzuhalten - sowohl persönliche Familiengeschichten als auch Erzählungen von Gesellschaft und Nation. Er erhielt bereits zahlreiche Auszeichnungen und Stipendien. 2018 erhielt sein Projekt „Miart“ den Messepreis für die beste Präsentation im Bereich „On Demand“. Seine Werke sind in internationalen Sammlungen wie der National Gallery of Zimbabwe, der Sindika Dokolo Foundation, Angola, der Fondation Blachère, Frankreich, dem Block Museum of Art, USA, und der Rijksakademie van Beeldende Kunsten, Amsterdam, Niederlande, vertreten.
www.tyburngallery.com/artist/admire-kamudzengerere/

Rizki Lazuardi | Indonesien
Rizki Lazuardi ist ein indonesischer bildender Künstler, der in den Bereichen Moving Image und Expanded Cinema arbeitet. Im Mittelpunkt seiner künstlerischen Praxis stehen Themen, die sich um undurchsichtige Informationen wie Zensur, Mythos und erfundene Geschichte drehen. Das Werk des Künstlers ahmt oft institutionelle Arbeitsweisen nach, die sehr stark visuelles Archivmaterial als auch gefundenes Material einsetzen. Seine Arbeiten wurden international auf Festivals und Ausstellungen präsentiert, z.B. IFFR Rotterdam, Double Shadow Yamagata, Image Forum Tokyo und Synch Athens. Neben seiner Atelierarbeit kuratiert Rizki auch Programme für OK Video Jakarta, YCAM Yamagata, Labor Berlin Diffraktion, European Media Art Festival Osnabrück und Klubvizija Zagreb. 2009 wurde Rizki für das Programm Berlinale Talent Campus for Visual Arts ausgewählt. Er studiert Film- und zeitbasierte Medienkunst an der HFBK Hochschule für Bildende Künste Hamburg.
www.rizkilav.com

Pavlo Kovach | Ukraine
Pavlo Kovach lebt in Lemberg. Er studierte am Uzhgorod Art College namens A. Erdeli und an der Lviv National Academy of Arts, wo er seinen BA und MA Abschluss erhielt. Kovach ist Mitbegründer der von Künstlern und Künstlerinnen betriebenen "Detenpyla Galerie" und "Еfremova26 Galerie". Weiters ist er Mitbegründer und Teil eines offenen Kunstkollektivs. Pavlo Kovach interessiert sich in seiner künstlerischen Arbeit für die Schaffung eines mythologischen Bildes einer realen Person. Der Kunstschaffende nahm unter anderem 2017 an der Venice Biennale teil (Ukrainischer Pavillon „HOPE“). Er war bereits in zahlreichen Einzelausstellungen und Performances in Polen und der Ukraine vertreten.
http://pavlokovach.weebly.com/

 



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