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Projekte Kultureller Bildung zu 100 Jahren österreichischer Geschichte. Kooperation KulturKontakt Austria und Haus der Geschichte ÖsterreichWien (OTS) – Unter dem Titel „Nicht von gestern!“ präsentierten am 8. Juni 2018 KulturKontakt Austria (KKA) und das Haus der Geschichte Österreich (hdgö) gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern im Bildungsministerium Projekte zu demokratiepolitisch interessanten Ereignissen. 2018 findet das Gedenk- und Jubiläumsjahr „100 Jahre Republik Österreich“ statt. In diesem Kontext hat KKA einen Schwerpunkt zur Geschichtsvermittlung im kulturellen Bereich gesetzt. 2018 wird auch das hdgö eröffnet. In Kooperation zwischen hdgö und KKA wurden fünf Projekte zu demokratiepolitisch interessanten Ereignissen oder Entwicklungen zwischen Schulen und regionalen Museen bzw. Kultureinrichtungen realisiert.Bundesminister Dr. Heinz Faßmann zeigt sich erfreut über die Ergeb

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Nicht von gestern! Jugendliche präsentieren in unterschiedlichen Bildsprachen und -techniken ihre Zugänge zu Geschichte


Projekte Kultureller Bildung zu 100 Jahren österreichischer Geschichte. Kooperation KulturKontakt Austria und Haus der Geschichte Österreich

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Wien (OTS) – Unter dem Titel „Nicht von gestern!“ präsentierten am 8. Juni 2018 KulturKontakt Austria (KKA) und das Haus der Geschichte Österreich (hdgö) gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern im Bildungsministerium Projekte zu demokratiepolitisch interessanten Ereignissen. 2018 findet das Gedenk- und Jubiläumsjahr „100 Jahre Republik Österreich“ statt. In diesem Kontext hat KKA einen Schwerpunkt zur Geschichtsvermittlung im kulturellen Bereich gesetzt. 2018 wird auch das hdgö eröffnet. In Kooperation zwischen hdgö und KKA wurden fünf Projekte zu demokratiepolitisch interessanten Ereignissen oder Entwicklungen zwischen Schulen und regionalen Museen bzw. Kultureinrichtungen realisiert.

Bundesminister Dr. Heinz Faßmann zeigt sich erfreut über die Ergebnisse der Kooperation: „Das Projekt „Nicht von gestern!“ holt die Vergangenheit in die Gegenwart und macht Geschichte damit im Hier und Jetzt erlebbar. Die Jugendlichen werden für die Historie unseres Landes sensibilisiert. Die Initiative ist somit ein wichtiges Projekt gegen das Vergessen. Mein Dank gilt daher allen Schülerinnen und Schülern, die an diesem Projekt so engagiert mitgemacht haben. Sie lassen durch ihre Produktionen und Installationen einen neuen Blick auf die Geschichte unseres Landes entstehen.“

Fragen rund um Zivilcourage, Radikalismus, Migration oder die Suche nach verborgenen Geschichten: Die Schülerinnen und Schüler setzten sich im Rahmen von Workshops mit historischen Ereignissen der letzten 100 Jahre und deren Bedeutung in der Gegenwart auseinander – und verarbeiteten diese in eindrucksvollen Videoproduktionen bzw. einer Augmented-Reality-Installation.

Die fünf Beiträge aus Graz, Hartberg, Hohenems, Neumarkt am Wallersee und Wels dokumentieren in unterschiedlichen Bildsprachen und -techniken besondere Momente in der Geschichte. Zugleich zeigen sie, wie die Jugendlichen diese Ereignisse in Bezug auf die Gegenwart wahrnehmen. Ihre digitale audiovisuelle Präsentation wird nun online auf den Webpages von KKA und hdgö erfolgen.

„Die Kombination von „Forschen in eigener Sache“ und von künstlerisch-ästhetischen Verfahren unterstützt Jugendliche dabei, eigene Bezüge zu historischen Aspekten aufzubauen. Denn Geschichtsvermittlung beginnt bei Kindern und Jugendlichen mit der Frage: Was hat das mit mir zu tun? Die Präsentationen zeigen eindrucksvoll, wie Geschichtsvermittlung durch Kulturelle Bildung erfolgen kann“, so der Generalsekretär im Bildungs- und Wissenschaftsministerium Dr. Jakob Calice.

hdgö-Direktorin Dr. Monika Sommer ergänzt: „Im Haus der Geschichte Österreich sind wir vom Konzept des „Forschenden Lernens“ überzeugt. Die Projekte der Jugendlichen sind gelungene Beispiele dafür, wie historische Themen in Bezug zur eigenen Gegenwart und der eigenen Lebensrealität gestellt werden können. So funktioniert zeitgemäße Geschichtsvermittlung mit langfristigem Lernerfolg. Ich möchte mich sehr herzlich bei KulturKontakt Austria für die ausgezeichnete Zusammenarbeit bedanken.“

„Bereits im Vorfeld des Gedenk- und Erinnerungsjahres erprobte KKA modellhaft, wie Jugendliche mit Techniken und Ansätzen aus der Kulturvermittlung eigene Zugänge zu historischen Ereignissen und Entwicklungen finden können. Der kreative Einsatz digitaler Medien gibt den Teilnehmenden die Möglichkeit, Werkzeuge aus ihrem Alltag auf ungewohnte Weise für die Recherche und Bearbeitung einzusetzen. Dieser Prozess kann eine kritische Reflexion unterstützen“, erläutert Mag. Gerhard Kowař, Direktor von KulturKontakt Austria.

Beauftragt wurden im Rahmen des KKA-Schwerpunkts zur Geschichtsvermittlung mit kultureller Bildung anlässlich 100 Jahre Republik Österreich in Zusammenarbeit mit dem Haus der Geschichte Österreich:

Vorarlberg: „Radikal. Alle für einen und alle gemeinsam“; Artenne Nenzing mit dem Jüdischen Museum Hohenems und Lehrlingen der Firma Collini; gemeinsam mit dem Theater der Figur, der OJAH Hohenems und dem Rapper Alee

Steiermark: „Das Gebiet ist wichtig. Die ganze Stadt ist wichtig“; GrazMuseum mit der Polytechnischen Schule Graz; gemeinsam mit der ::: medienwerkstatt graz

Oberösterreich: „What about the 90ies?“; Medien Kultur Haus Wels mit der Berufsschule Wels 2 und Lehrlingen der Firma Klipp

Salzburg: „Zivilcourage“; das Museum Fronfeste mit der HLW Neumarkt am Wallersee; gemeinsam mit Studio West. Independent Film und gold extra

Steiermark: „WOANDERSHIN. Einwandern-Auswandern“; Andreas Lehner mit dem Museum Hartberg, der HLW und der BAfEP Hartberg; gemeinsam mit den beiden Kunstschaffenden Christian Ringbauer und Behnaz Aparviz

Im Auftrag des Bundeskanzleramtes werden 2018 zusätzlich von KulturKontakt Austria 30 Projekte in ganz Österreich unter dem Titel „Geschichte gemeinsam verhandeln. Jugendliche befragen 100 Jahre Republik Österreich“ umgesetzt.

Mehr unter: www.kulturkontakt.or.at/Geschichtsvermittlung und www.hdgoe.at/blog/

Jugendliche und Ehrengäste vor zwei Roll-ups
Jugendliche präsentieren ihre Geschichtsvermittlungsprojekte
©Haus der Geschichte Österreich
 Jugendliche präsentieren ihre Geschichtsvermittlungsprojekte
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