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On 18 May, 170 experts from the vocational education sector, the private sector, and the social partnership field from six Western Balkan countries as well as Austria, Slovenia, Croatia, Romania, Slovakia, France, and Germany came together in Vienna at the conference Building a Western Balkan Alliance for Work-Based Learning. “It’s crucial to ensure that vocational education includes a wide range of offerings and that young people can receive an education that suits their interests and talents. And this is exactly what the BMBF focuses on in its collaboration with the Western Balkan countries. For over 25 years, KulturKontakt Austria and Austria’s education officials have been supporting reforms in education and training in the partner countries on our behalf through long-term projects. These types of measures significantly improve young people’s prospects and access to the labour market

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Österreichische Ausbildungssysteme als Vorbild für Westbalkanländer


Konferenz in Wien: Building a Western Balkans Alliance für Work Based Learning - Österreich unterstützt Länder des Westbalkans bei Verbesserung der Berufs- und Ausbildungssysteme

"Eine fundierte Ausbildung ist der Grundstein für eine erfolgreiche Karriere und die beste Absicherung gegen Arbeitslosigkeit. Gerade die betriebliche Lehre ist ein Vorzeigemodell, das international auf großes Interesse stößt. Daher wollen wir auch andere Länder dabei unterstützen, ein erfolgreiches System aufzubauen. Durch die Einbindung österreichischer Unternehmen mit ihren Produktionsstätten ergibt sich auch ein Mehrwert für die heimische Wirtschaft", betont Vizekanzler Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner anlässlich der heute in Wien stattfindenden internationalen Westbalkankonferenz. Diese steht unter dem Motto "Duale Berufsausbildung und andere Formen des arbeitsplatzbezogenen Lernens". Österreich hat sich im Rahmen des Berlin-Prozesses im August 2015 bereit erklärt, die Westbalkanländer entsprechend zu unterstützen.

Auf Einladung der Bundesministerien für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft (BMWFW), für Bildung und Frauen (BMBF) und für Europa, Integration und Äußeres (BMEIA) trafen sich am 18. Mai 2016 internationale Arbeitsrechts- und Bildungsexpertinnen sowie hochrangige Vertreter der Westbalkanstaaten in Wien. Bei der gemeinsam mit der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ), der Austrian Development Agency (ADA) und dem Kulturkontakt Austria (KKA) ausgerichteten Konferenz steht der regionale Dialog zwischen Politik, Berufsbildungseinrichtungen, privatwirtschaftlichen Akteurinnen und Akteuren und der Zivilgesellschaft im Mittelpunkt. Aufgrund innovativer Partnerschaften zwischen Bildungs- und Privatem Sektor soll zukünftig die gemeinsame Zusammenarbeit intensiviert und die Identifizierung und Nutzung von Synergien bereits laufender Aktivitäten, insbesondere jener mit österreichischer Unterstützung, gefördert werden.

Berufsbildung ist für Österreich seit vielen Jahren Schwerpunkt und fixer Bestandteil in der Entwicklungszusammenarbeit. So werden in den  Partnerländern der EZA etwa Reformprozesse im Bildungsbereich aktiv durch unterschiedlichste Projekte und Programme unterstützt. „Gut ausgebildete Fachkräfte sind die Voraussetzung für Investitionen und somit für Wirtschaftswachstum, Jobs. Eine stabile Wirtschaft in unserer unmittelbaren Nachbarschaft am Westbalkan liegt in unserem ureigenen Interesse, umso wichtiger ist es daher, durch die Förderung der dualen Ausbildung dazu beizutragen,“ zeigt sich Außenminister Sebastian Kurz überzeugt. „Eine gute Ausbildung eröffnet den Menschen Perspektiven vor Ort und wappnet sie für die Anforderungen einer zunehmend globalisierten Wirtschaft.“

„Entscheidend ist, dass in der Berufsbildung ein vielfältiges Angebot zur Verfügung steht und Jugendliche entsprechend ihrer Interessen und Begabungen ihre Ausbildung absolvieren können. Genau hier setzt das BMBF auch in seiner Kooperation mit den Westbalkan Ländern an. KulturKontakt Austria und die österreichischen Bildungsbeauftragten unterstützen in unserem Auftrag bereits seit über 25 Jahren durch nachhaltige Projekte Reformen der Bildung und Ausbildung in den Partnerländern. So wird beispielsweise in enger Abstimmung mit den zuständigen Behörden und Sozialpartnern die Qualität der betrieblichen Praktika an rund 60 Tourismusschulen in Bosnien-Herzegowina, Montenegro und Serbien verbessert. In Albanien wird an der Erhöhung des Zugangs von Mädchen zu IT Berufen gearbeitet. Über 100 berufsbildende Schulen in Albanien, Kosovo und Mazedonien werden in der Förderung von Entrepreneurship Education unterstützt. Mit solchen Maßnahmen werden vor Ort die Zugangschancen von Jugendlichen zum Arbeitsmarkt deutlich verbessert“, so Hanspeter Huber, Leiter der Gruppe Internationale Angelegenheiten im BMBF.

Zum Abschluss der Konferenz verständigen sich alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer zur „Western Balkan Alliance for Work Based Learning“ auf gemeinsame Prinzipien und Initiativen zur Weiterentwicklung von hochqualitativen Berufsausbildungssystemen im Bereich des arbeitsplatzbezogenen Lernens am Westbalkan. Das erarbeitete Joint Statement wird im Juli 2016 auch am dritten Westbalkan-Gipfel in Paris präsentiert werden.



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