KKA auf Facebook KKA auf twitter KKA auf youtube KKA auf flickr

KKA unterstützt seit 20 Jahren Bildungsreformprozesse in Ost- und Südosteuropa. Angesichts rascher wirtschaftlicher Veränderungen und hoher Jugendarbeitslosigkeit liegt ein Reformschwerpunkt in der Berufsbildung – nicht nur in Ost- und Südosteuropa, sondern auch innerhalb der EU. Der Erfahrungsaustausch über Entwicklungsprioritäten innerhalb der EU und in Ost- und Südosteuropa ist ein Schwerpunkt von KKA – wie zwei neue regionale Projekte zeigen.Entrepreneurship Education Entrepreneurship wurde als eine der acht Schlüsselkompetenzen auf EU-Ebene identifiziert. Die Frage, in welchen Lehr- und Lernsettings und mit welchen außerschulischen Partnern Schule UnternehmerInnengeist und Eigeninitiative der SchülerInnen fördern kann, beschäftigte eine eigene Arbeitsgruppe auf EU-Ebene, an der sich auch Österreich beteiligte. An derselben Fragestellung wird KKA ab Herbst 2014 in einem regionalen Pr

Artikel

 Magazin Reziprozität

Kooperationsschwerpunkt Berufsbildung
Neue regionale Projekte starten


KKA Redaktion


KKA unterstützt seit 20 Jahren Bildungsreformprozesse in Ost- und Südosteuropa. Angesichts rascher wirtschaftlicher Veränderungen und hoher Jugendarbeitslosigkeit liegt ein Reformschwerpunkt in der Berufsbildung – nicht nur in Ost- und Südosteuropa, sondern auch innerhalb der EU. Der Erfahrungsaustausch über Entwicklungsprioritäten innerhalb der EU und in Ost- und Südosteuropa ist ein Schwerpunkt von KKA – wie zwei neue regionale Projekte zeigen.

Entrepreneurship Education


Entrepreneurship wurde als eine der acht Schlüsselkompetenzen auf EU-Ebene identifiziert. Die Frage, in welchen Lehr- und Lernsettings und mit welchen außerschulischen Partnern Schule Unternehmer/innengeist und Eigeninitiative der Schülerinnen und Schüler fördern kann, beschäftigte eine eigene Arbeitsgruppe auf EU-Ebene, an der sich auch Österreich beteiligte. An derselben Fragestellung wird KKA ab Herbst 2014 in einem regionalen Projekt mit Expertinnen und Experten aus Albanien, dem Kosovo[1] und Mazedonien arbeiten. KKA baut damit auf seinen Erfahrungen mit der Implementierung des Übungsfirmen-Unterrichts in Südosteuropa seit 2001 auf.

Work Based Learning


Für Qualität und Praxisnähe der beruflichen Bildung bedarf es einer engen Kooperation zwischen Schule und Wirtschaft. Das Interesse der Rolle von Betrieben als Orte des Lernens, sei es für Praktika oder im dualen System, ist gerade in den letzten Jahren international stark gestiegen. Die traditionell enge Kooperation zwischen Wirtschaft und Berufsbildung und die Vielfalt dieser Kooperationsformen in Österreich stoßen international auf großes Interesse. Im regionalen Workshop im Rahmen der Education Reform Initiative of SEE (ERI SEE) zu „Work Based Learning – Success Factors and Challenges“ tauschten sich Entscheidungsträger/innen aus Südosteuropa mit österreichischen Expertinnen und Experten zur erfolgreichen Organisation von betrieblichem Lernen aus. Die Kooperation zu diesem Thema soll auf regionaler Ebene fortgesetzt werden.

Um die Förderung einer verstärkten Zusammenarbeit von Wirtschaftsbetrieben mit Tourismusschulen geht es auch in der Anbahnung eines regionalen Projektes in Bosnien-Herzegowina, Montenegro und Serbien, das im Herbst 2014 beginnen wird.





[1] Diese Bezeichnung wird unbeschadet der Standpunkte zum Status verwendet und entspricht Resolution 1244 des UN-Sicherheitsrates sowie dem Gutachten des IGH zur Unabhängigkeitserklärung des Kosovo.





auf Facebook teilen twitter Drucken