KKA auf Facebook KKA auf twitter KKA auf youtube KKA auf flickr

The Federal Ministry for Education, the Arts and Culture and KulturKontakt Austria (KKA) extend a cordial invitation to the exhibition VIDEO AIR by Artists in Residence at Galerie ArtPoint. The curator Juraj Čarný is presenting video works by the artists Alketa Ramaj (Albania), Laura Hindmarsh (Australia), Dumitru Oboroc, Anca Benera and Arnold Estefan (Romania), Olga Jitlina (Russia) and Burçak Konukman (Turkey). They are all participants in the 2013 Artists in Residence programme.The Federal Ministry for Education, the Arts and Culture, in cooperation with KKA, offers scholarships for residencies in Vienna. The scholarships are funded by the Federal Ministry for Education, the Arts and Culture within the framework of the Artists in Residence programme and organised and implemented by KKA, which also provides support and advice to the scholarship winners.Vernissage: 7 October 2013, 7 p.

Artikel

 Presse

September 2013

VIDEO AIR


Das Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur und KulturKontakt Austria laden zur Ausstellung VIDEO AIR der Artists in Residence in die Galerie ArtPoint.
Der Kurator Juraj Čarný präsentiert Videoarbeiten der Künstlerinnen und Künstler Alketa Ramaj (Albanien), Laura Hindmarsh (Australien), Dumitru Oboroc, Anca Benera und Arnold Estefan (Rumänien), Olga Jitlina (Russland) und Burçak Konukman (Türkei). Sie alle sind Teilnehmerinnen und Teilnehmer am Artists-in-Residence-Programm 2013.
Das BMUKK stellt in Kooperation mit KKA Residence-Stipendien in Wien zur Verfügung. Die Stipendien werden im Rahmen der Artists-in-Residence-Programme vom BMUKK gefördert und von KKA beratend und organisatorisch begleitet.

Eröffnung: 07. 10. 2013, 19.00 Uhr
Ausstellungsdauer: 08. – 31. 10. 2013
Galerie ArtPoint: Universitätsstraße 5, 1010 Wien
Geöffnet Di, Mi, Fr 14.00 bis 18.00 Uhr, Do 14.00 bis 19.30 Uhr oder nach telefonischer Vereinbarung +43 1 523 87 65-47

www.facebook.com/kulturkontakt
www.twitter.com/kulturkontakt

„Die Ausstellung VIDEO AIR, die Werke diesjähriger Artists in Residence präsentiert, will Künstlerinnen und Künstler aus verschiedenen Ländern zusammenbringen, die eines gemeinsam haben: das Medium der Videokunst und die Residency in Wien. Ziel der Ausstellung ist daher nicht, die Werke der gezeigten Künstlerinnen und Künstlern auf einen Aspekt zu beschränken. VIDEO AIR konzentriert sich vielmehr auf die unterschiedliche Blickwinkel der Kunstschaffenden und betont die Vielfalt der gezeigten Arbeiten.“ (Juraj Čarný)

Alketa Ramaj aus Albanien präsentiert ein Video (o.T., Wien 2013), das sie während ihres Stipendienaufenthalts in Wien von April bis Juni 2013 gedreht hat. Es zeigt die Beziehung eines Paares wie einen Kreislauf, der sich scheinbar monoton wiederholt. Tatsächlich aber ist dieser Kreislauf geprägt von inneren Konflikten, die von Unsicherheit und stiller Dominanz herrühren.

Die Australierin Laura Hindmarsh ist mit zwei Arbeiten in der Ausstellung vertreten: Dem Ein-Kanal-Video „Retrace“ aus dem Jahr 2011 und dem aus 2013 stammenden Video „Wall Drawing (window)“. Historisch sind ihre Arbeiten geprägt von Experimentalmusik, Expanded Cinema und Metafiction. Es sind Arbeiten, die ihren eigenen Entstehungsprozess durch Mehrfachprojektionen demonstrieren.

Der in Rumänien lebende und aus der Republik Moldau stammende Künstler
Dumitru Oboroc beschäftigt sich in vielen seiner Werke mit der Auswirkung geopolitischer Grenzen auf die kulturelle und ethnische Identität. Mit seinem Video „Lollipop vs. Europe“ (2010) nimmt er Bezug auf seine positiven und negativen Erfahrungen als Künstler, der unterschiedliche Länder und Gesellschaften kennen lernt.

Die Videoperformance „Pacta sunt servanda” von Anca Benera und Arnold Estefan (Rumänien) aus dem Jahr 2011 zeigt, wie gleichzeitig auf Ungarisch und Rumänisch einzelne Kapitel aus ihrem Schul-Geschichtebuch gelesen werden. Dabei versucht jeder Text den ethnischen Konflikt in Transsylvanien auf seine Weise zu erklären. Den beiden Kunstschaffenden geht es aber um mehr: Sie interessiert vor allem eine „post-nationale Sensibilität, die zu einer komplexen und vielschichtigen Form der Zugehörigkeit führt“ (Benera/Estefan).

Burçak Konukman (Türkei) arbeitete während seines Wienaufenthalts v.a. an der Modifizierung von populären Songs unterschiedlicher Genres. Je nach Situation veränderte er Struktur oder Text der Lieder. Beispielhaft zeigt er in der Galerie ArtPoint das Video “What did Sara do” (Video Performance, Wien 2013), eine Coverversion des Songs “What Katie did” der britischen Band „The Libertines“, den er gemeinsam mit dem österreichischen Musiker und Künstler Michael Woels aufgenommen hat.

Von Olga Jitlina aus Russland ist eine Arbeit zu sehen: „The Museum of Utopian History” (2010), eine Performance vom “Otmel” Poetry Festival 2010. Teile des Videos wurden vom  Kameramann Sergey Yugov aufgenommen. In Zusammenhang mit diesem Projekt betreibt Olga Jitlina die Website “The Utopian News Agency”, auf der eine Reihe von frei erfundenen Publikationen in Massenmedien gesammelt sind: www.olgajitlina.net/utopian-news/ .

Juraj Čarný, geboren 1974, ist Theoretiker, Kunstkritiker, Kurator, Pädagoge und Kulturmanager; er lebt und arbeitet in Bratislava (Slowakei). Im Mai 2013 wurde Juraj Čarný vom slowakischen Kulturministerium mit dem Aufbau der Kunsthalle in Bratislava beauftragt. Er ist seit 2009 Präsident der slowakischen Sektion der Internationalen Vereinigung der Kunstkritiker (AICA) und seit 2012 Vizepräsident von AICA International. Seit 1995 arbeitet er als freier Kurator. Seit 2003 initiierte er internationale Projekte wie die Billboart Gallery Europe, die Crazycurators-Biennale, den Crazycurators-Preis, das Residenzprogramm SPACE Residency Lab in Bratislava und die Wandergalerie nomadSPACE.

Aus einem Video: Frau die auf einer Wand malt
Laura Hindmarsh, Retrace, Video still
©Laura Hindmarsh
 Laura Hindmarsh, Retrace, Video still
Copyright: Laura Hindmarsh

Dateityp: JPG
Auflösung: 3000x2400px
 download...


 

 



auf Facebook teilen twitter Drucken