KKA auf Facebook KKA auf twitter KKA auf youtube KKA auf flickr

Marina SteinerProjektleiterint +43 1 523 87 65-40marina.steiner@kulturkontakt.or.at

Artikel

 Presse

September 2013

Schülerinnen und Schüler entdecken das Potenzial an Sprachen und Kulturen


Abschlussveranstaltung der Initiative Interkulturalität und Mehrsprachigkeit – eine Chance!

Spannende Ausdrucksformen für sprachliche Identität und kulturelle Vielfalt fanden mehr als 4.340 Kinder und Jugendliche aus ganz Österreich, die im Schuljahr 2012/13 an der Initiative Interkulturalität und Mehrsprachigkeit – eine Chance! teilnahmen. Die Schülerinnen und Schüler setzten ihre Ideen in Tanz- und Theaterstücken, (Trick-)Filmen und Radiosendungen um, produzierten Kunsthandwerk, Bücher oder Architektur, veranstalteten Diskussionsrunden und Sozialprojekte oder beteiligten sich an Workshops, etwa zum Thema „Menschenrechte“.

Ziel der Initiative ist es, das Potenzial der Mehrsprachigkeit zu fördern und die Auseinandersetzung mit kultureller Vielfalt im eigenen Lebensumfeld zu unterstützen. Dabei wird auch das Unterrichtsprinzip „Interkulturelles Lernen“ gestärkt. Die österreichweite Initiative ist ein Projekt des Bundesministeriums für Unterricht, Kunst und Kultur im Rahmen von Kunst macht Schule. KulturKontakt Austria begleitet sie konzeptionell, beratend und organisatorisch. Bereits zum siebenten Mal fand die Initiative für alle Schularten und Altersstufen statt. Aus 115 Konzepteinreichungen wählte eine Fachjury 76 förderungswürdige Projekte aus.

Bei der Abschlussveranstaltung am 23. September im Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur gaben sieben Projektteams Einblicke in ein breites Spektrum an Produktivität, Meinungen und kreativem Ausdruck. In ihren Projekten zeigten sie einen Querschnitt an Originalität und Engagement, die in allen Arbeiten zu finden sind:

  • Einen öffentlichen Kommunikationsraum als Stadtoase mit Sitzlandschaften aus gebrauchten Möbeln sowie Pflanzen gestalteten die Schülerinnen und Schüler des Islamischen Gymnasiums Wien nach Vorbild der internationalen Parking Days.

  • Was bedeutet mein Name? Woher stammt er? Schülerinnen und Schüler der Daniel Gran Volksschule II in St. Pölten setzten ihre Namen anhand verschiedener Techniken in künstlerische Formen um.

  • Schelmengeschichten von Nasreddin Hodscha und  Till Eulenspiegel stellte die Neue Mittelschule Schopenhauerstraße in Wien als Schattentheater dar.

  • Das Projekt „Meine Heimat, deine Heimat, unsere Heimat“ der Polytechnischen Schule Graz hatte zum Ziel, jungen Menschen mit Migrationshintergrund zu helfen, einen Platz in der neuen Gemeinschaft zu finden und Identität zu entwickeln.

  • Neugierig, wissbegierig, offen sein: Rap in türkischer und deutscher Sprache texteten, komponierten und sangen Jugendliche der Berufsschule Castelligasse in Wien.

  • Ungarische und österreichische Volkstänze präsentierten Kinder der Volksschulen Rechnitz und Szombathely.

  • Mit der Methode des „Kreativen Dramas“ fanden Schülerinnen und Schülern der Wiener Mittelschule Anton Baumgartner Straße in ihrem Projekt „Ich lerne mich kennen“ Ausdruck für ein „Ich“ und ein „Du.“


Weitere Informationen finden Sie unter: www.schule-mehrsprachig.at

Abschlussveranstaltung:
Interkulturalität und Mehrsprachigkeit – eine Chance!
23. September 2013, 13:00 – 14:30 Uhr
Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur/BMUKK
Audienzsaal, 1010 Wien, Minoritenplatz 5



auf Facebook teilen twitter Drucken








 Quicklinks

Projektbeispiele (PDF)