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The Austrian Federal Ministry for Education, the Arts and Culture and KulturKontakt Austria extend a cordial invitation to an exhibition of works by Artists in Residence at Galerie ArtPoint. The scholarship winners Alexandra Galkina (Russia), Alina Gutkina (Russia), Dimitar Shopov (Bulgaria) and Fernando do Campo (Australia/Argentina) are presenting their works.The Federal Ministry for Education, the Arts and Culture, in cooperation with KKA, offers scholarships for residencies in Vienna. They are funded by the Federal Ministry for Education, the Arts and Culture within the framework of the Artists in Residence programme and organised and implemented by KKA, which also provides support and advice to the scholarship winners.Vernissage: 16 September 2013, 7 p.m.Exhibition dates: 17 – 27 September 2013Galerie ArtPoint: Universitätsstraße 5, 1010 ViennaOpen Tue., Wed., Fri. 2 p.m. to 6 p.m.,

Artikel

 Presse

September 2013

Werkpräsentation der Artists in Residence 03/2013


in der Galerie ArtPoint


Das Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur und KulturKontakt Austria laden zur Werkpräsentation der Artists-in-Residence in die Galerie ArtPoint. Die Künstlerinnen und Künstler Alexandra Galkina (Russland), Alina Gutkina (Russland), Dimitar Shopov (Bulgarien) und Fernando do Campo (Australien/Argentinien) zeigen ihre Arbeiten.

Das BMUKK stellt in Kooperation mit KKA Residence-Stipendien in Wien zur Verfügung. Die Stipendien werden im Rahmen der Artists-in-Residence-Programme vom BMUKK gefördert und von KKA beratend und organisatorisch begleitet.

Eröffnung: 16. 09. 2013, 19.00 Uhr
Ausstellungsdauer: 
17. – 27. 09. 2013
Galerie ArtPoint: Universitätsstraße 5, 1010 Wien
Geöffnet Di, Mi, Fr 14.00 bis 18.00 Uhr, Do 14.00 bis 19.30 Uhr
oder nach telefonischer Vereinbarung +43 1 523 87 65-47

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Die russische Künstlerin Alexandra Galkina ist seit vielen Jahren Mitglied unterschiedlicher autonomer Gruppierungen in Moskau. Sie thematisiert Überschreitungen des Alltags und der Politik in Russland. Ihr in Wien entstandenes Werk knüpft an die Klassenkämpfe der 20er- und 30er-Jahre des 20. Jahrhunderts an. Besonderes Augenmerk richtet sie auf Bereiche wie die Arbeiteraufstände im Februar 1934 und die Manifestation sozialer Architektur, den Karl-Marx-Hof im 19. Wiener Gemeindebezirk. Sie fordert dazu auf, die „Klassenfrage politisch wieder zu beleben und sie zu einem Teil der Demokratie zu machen – einer Demokratie, die sich über Jahrzehnte entwickelt hat und Ungleichheit gleichermaßen verschleiert und behauptet“, wie der Historiker und politische Aktivist Ilya Budraitskis zu Galkinas neuer Arbeit schreibt. „Diese politische Rückkehr der Unterdrückten hat nichts mit der stillen Trauer der Besiegten zu tun – so wie der Kuss einer Frau nicht von Schwäche oder Unterwerfung zeugt. Die Berührung der Lippen, ihre Gegenständlichkeit, soll die alten Geschichten der Mauern, den Rhythmus ihrer Vergangenheit und die Demokratie ansprechen...“ (Ilya Budraitskis)

Alina Gutkina, seit einigen Jahren in der Moskauer Subkulturszene aktiv, befasst sich in ihrer künstlerischen Arbeit bevorzugt mit der Suche nach Identität. Dabei interessiert sie sich vor allem für das sie umgebende Milieu und die Generation, die in den frühen 90er-Jahren des 20. Jahrhunderts, kurz nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion, geboren wurde. Die Künstlerin untersucht, wie Subkultur zum Mainstream und Widerstand zur Gewohnheit werden und thematisiert den Kult um Männlichkeit innerhalb der Subkultur.

In der Galerie ArtPoint zeigt sie Videos, Polaroids sowie Handyfotos. Im Zentrum der Arbeiten stehen einerseits verlassene Orte und Plätze in Wien, andererseits zeigt die Künstlerin Menschenmengen, die sie aus anonymer Distanz aufgenommen hat. Auch hier geht es ihr um die Suche nach den eigenen Wurzeln, Traditionen und Identitäten.

Der bulgarische Künstler Dimitar Shopov arbeitet spartenübergreifend in den Bereichen Bildende Kunst, Literatur und Performance. Inhaltlich steht in seinen Arbeiten der vermeintliche Müßiggang im Vordergrund, der, wie er meint, ein für unsere Gesellschaft typisches Phänomen ist, ein Teil des zeitgenössischen „Lifestyle“.
Mittels Videos, Musik, Installationen und Zeichnungen möchte Shopov die Zerbrechlichkeit unseres Lebensstils aufzeigen. Kritisch hinterfragt er Lebensweisen und die Suche nach individuellem Gleichgewicht und Ruhe. Shopov: „They call the 21st century ‘Century of depression‘. Is it going to be that century?”

Der junge tasmanische Maler, Fernando do Campo, der in seiner Heimat bereits hohes Ansehen genießt, begegnet seinen Werken und Installationen mit einem holistischen Anspruch, spielt gleichermaßen mit Umwelteinflüssen, neuen Ideen und Figuren wie mit formalen Fragen. In Wien begann do Campo u. a. mit der Arbeit an seiner dritten „Existing shapes series“ und einer Reihe von Gemälden. In seinem von Ganzheitlichkeit geprägten Entscheidungsprozess setzt er Form, Motiv und Farbe gezielt ein, um sich auf häufige Motive des Alltags zu beziehen. So entsteht der Versuch, Landschaften und Orte in eine Ordnung zu bringen, Parameter und Chronologien für sie zu entwickeln und dadurch Ideen temporär festzuhalten.

Abdruck eines Kussmundes auf einer Wand
Alexandra Galkina, Kiss, Fotografie, 2013
©Alexandra Galkina
 Alexandra Galkina, Kiss, Fotografie, 2013
Copyright: Alexandra Galkina

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Polaroid-Aufnahme von Alina Gutkina
Alina Gutkina, o.T., Polaroid, 2013
©Alina Gutkina
 Alina Gutkina, o.T., Polaroid, 2013
Copyright: Alina Gutkina

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Kunstwerk von Dimitar Shopov
Dimitar Shopov, RELAX, Videostill, 2013
©Dimitar Shopov
 Dimitar Shopov, RELAX, Videostill, 2013
Copyright: Dimitar Shopov

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Fernando do Campo, Constructed shapes series (first-picture), Videostill, work in progress, Wien, 2013
©Fernando do Campo
 Fernando do Campo, Constructed shapes series (first-picture), Videostill, work in progress, Wien, 2013
Copyright: Fernando do Campo

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