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Eröffnung: 16. 06. 2014Ausstellungsdauer: 17. – 26. 06. 2014

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 Ausstellungen

Werkpräsentationen der Artists in Residence 02/2014


Pedro Alvarez, Fragment aus “Instead”, 2013, Musik für Klarinette
Pedro Alvarez, TLT-MZK, Sound installation, 2014
Pedro Alvarez, TLT-MZK, Sound installation, 2014
Pedro Alvarez
Filip Andronik, I am here, you are not: greetings from Vienna, Fotografien von Postkarten, 2014
Filip Andronik, Amnesia, Superhero with Memory Loss Problem, Prints of hand drawn comics, 2013-2014
Filip Andronik, I'm here, you are not, Prints of hand drawn postcards, 2014
Filip Andronik
Lander Burton, o.T., 2014, Öl auf Papier, Holz, Klebeband, Metall, Staubecken, Tintenstrahldruck 45cm x 28cm
Lander Burton, Untitled (Series for windows, Vienna), 2014
Lander Burton, Untitled (Series for windows, Vienna), 2014
Lander Burton
Susana Pilar Delahante Matienzo, MUMUOLV – MUSEUM OF FORGOTTEN WOMEN, 2014
Susana Pilar Delahante Matienzo, MUMUOLV – MUSEUM OF FORGOTTEN WOMEN, 2014
Susana Pilar Delahante Matienzo, Tax Evasion, Digital files printed on canvas, 2014
Susana Pilar Delahante Matienzo
Nadya Grishina, Point, 2014, Interaktive Installation, 4 min
Nadya Grishina, Point, Media installation, 4:15, 2014
Nadya Grishina, Point, Media installation, 4:15, 2014
Nadya Grishina
Kazimieras Sližys, Work in progress, 2014, Fotodokumentation
Kazimieras Sližys, Silence Field, Printed photography, 2014
Kazimieras Sližys, Shuffled, Remade cards, 2014
Kazimieras Sližys


Das Bundeskanzleramt und KulturKontakt Austria (KKA) laden zur Werkpräsentation der Artists in Residence in den Ausstellungsraum des Bundeskanzleramtes am Concordiaplatz. Gezeigt werden Arbeiten des Komponisten Pedro Alvarez (Chile) sowie der bildenden Künstlerinnen und Künstlern Filip Andronik (Bosnien-Herzegowina), Lander Burton (USA), Nadya Grishina (Russland), Susana Pilar Delahante Matienzo (Kuba) und Kazimieras Sližys (Litauen).

Das Bundeskanzleramt (BKA) stellt in Kooperation mit KKA Residence-Stipendien in Wien zur Verfügung. Die Stipendien werden im Rahmen des Artists-in-Residence-Programms vom BKA gefördert und von KKA beratend und organisatorisch begleitet.

Eröffnung: 16. 06. 2014, von 17.00 bis 19.00 Uhr
Ausstellungsdauer: 17. – 26. 06. 2014
Ort: Ausstellungsraum des BKA, Concordiaplatz 2, 1010 Wien
werktags geöffnet von 10.00 bis 17.00 Uhr

Pedro Alvarez (Chile)
Der aus Chile stammende Komponist Pedro Alvarez beschäftigt sich mit zeitgenössischer Kammermusik und legt seinen Fokus auf das Spannungsverhältnis zwischen den traditionellen, ästhetischen Idealen und neuen Entwicklungen. Er strebt neue Formen musikalischer Erfahrungen an, bei denen mit großer Radikalität einfache Form und detaillierte Texturen in kontrastreiche Beziehungen treten.
Während seines Aufenthaltes in Wien befasst sich Alvarez zusätzlich mit der Erforschung weiterer Aspekte seines Schaffens, wie der musikalischen Improvisation oder ortsspezifischer Installationen.

Filip Andronik (Bosnien-Herzegowina)
Für sein Projekt „I am here, you are not: greetings from Vienna“ versendete der bosnisch-herzegowinische Comic-Art-Künstler Filip Andronik während seines Aufenthalt als Gastatelierkünstler Postkarten aus Wien. Dabei vermied Andronik jedoch die Verwendung der allzu üblichen und nicht originellen Floskeln der Art „Ich bin hier, du bist es nicht“. Vielmehr hielt er Sehenswürdigkeiten der Stadt, persönliche Erfahrungen und Gedanken zu den Wienerinnen und Wienern zeichnerisch fest. In der Ausstellung werden die per Post verschickten Karten als Fotografien präsentiert. Sie geben einen Einblick in alltägliche Situationen eines Wien-Besuchers und Künstlers – Alltagssituationen, die er, wie Andronik selbst meint, „im Gegensatz zu den Einwohner/innen von Wien (...) komplett missverstanden hat“.

Lander Burton (USA)
Die US-amerikanische Künstlerin Lander Burton arbeitet bevorzugt mit dem Medium der Malerei. Ihre Bilder entstehen aus der Improvisation mit Farbe, Licht, Gefühl und Energie, die im Moment des Schaffens existieren. Zusätzlich zu den in der Ausstellung am Concordiaplatz gezeigten Arbeiten präsentiert Burton Ende Juni einen Film, den sie gemeinsam mit der Wiener Künstlerin Anna Zwingl gedreht hat. Zentrales Element des Films sind die individuellen Tätigkeiten der beiden Künstlerinnen und ihre gemeinsamen Ideen und Gedanken zu Tanz und Performance sowie zur Transformation von Objekten und Gemälden durch Bewegung und zeitbasierte Medien. Der Film wird am 27. Juni 2014 um 20 Uhr im Schloss Laudon (1140 Wien, Mauerbachstraße 43-45) gezeigt.

Susana Pilar Delahante Matienzo (Kuba)
Die kubanische Kunstschaffende Susana Pilar Delahante Matienzo arbeitet während ihres Wienaufenthalts an dem Projekt „MUMUOLV – MUSEUM OF FORGOTTEN WOMEN”. Dabei handelt es sich um eine Website, die sie im Rahmen der Ausstellung erstmalig vorstellen wird. Delahante Matienzo bezeichnet ihre Arbeit als „virtuelles Museum, das sie allen Frauen widmet, die wichtige Taten für die Menschheit gesetzt haben, ohne dass diese entsprechende Anerkennung erfahren haben“. Mit der Website möchte die Künstlerin zum weltweiten Informationsaustausch auffordern: All jene, die zu dem genannten Thema etwas zu sagen haben, sind aufgefordert ihre Erfahrungen oder Beiträge auf die Website zu stellen und sie Teil des Museum werden zu lassen, damit in der Öffentlichkeit das Bewusstsein für die Thematik gestärkt wird.
In ihrer zweiten Arbeit befasst sich Delahante Matienzo mittels Fotografie mit dem Thema Steuerbetrug.

Nadya Grishina (Russland)
Die russische Künstlerin Nadya Grishina arbeitet bevorzugt mit Fotografie, Video und Animation. In Wien zeigt sie die Installation „Point“, die mittels Flachbildschirm und Projektion den inneren Wandel eines Mannes wiedergibt. Der Held in Grishinas Arbeit ist ein Mann auf der Suche nach sich selbst und seiner Beziehung zu sich selbst. Grishina zeigt ihn als hin- und hergerissen zwischen Verstand und Willen und verknüpft dabei Theatralik und psychologische Deutungen. Den Ego-Trip ihres Helden symbolisiert die Künstlerin durch einen sogenannten Protest-Kopf.

Kazimieras Sližys (Litauen)
Der bildende Künstler Kazimieras Sližys aus Litauen beschäftigt sich seit vielen Jahren mit verschiedenen Medien und geht den Möglichkeiten von öffentlichem Raum, Überwachungssystemen, der Wahrnehmung von Territorium und Radiowellen nach. In der Ausstellung am Concordiaplatz zeigt er einen Teil seiner langjährigen Forschung: Er sucht nach dem Zeitpunkt, an dem Sendungen von Piratensendern nicht als Dienst an der zivilen Gesellschaft, sondern als eine Grundlage des Denkens und Handelns im Raum betrachtet werden.



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