Das MdM Salzburg bietet zu seinen Ausstellungen, Kunstgespräche und Workshops für alle Schulstufen. Bei Museumsbesuchen von Volksschulkindern stehen spielerisches Erfahren und praktisches Arbeiten im Vordergrund. SchülerInnen der Oberstufen werden bei Kunstgesprächen zum genauen Betrachten und Diskutieren angeregt.
Albtraum und Befreiung. Max Ernst in der Sammlung Würth
11.06. - 10.10.2010
Max Ernst gehört zu den bedeutendsten Künstlern des 20.Jahrhunderts. dessen vielfältiges Werk sowohl Gemälde als auch Collagen, Frottagen, Druckgrafiken sowie Zeichnungen umfasst. Die Ausstellung zeigt die im Besitz der Sammlung Würth befindlichen Werke von Max Ernst.
Volksschule: „Max Ernst, DADA und sein Vogel Loplop.“ Dauer: 1,5h.
Max Ernst war Maler, Zeichner, Bildhauer und Erfinder neuer Techniken für die Kunst. Er klebte aus einzelnen Bildern neue Bilder zusammen, setzte einem Mann einen Vogelkopf auf, rieb verschiedene Muster aufs Papier, erzeugte Abklatschbilder und vieles mehr. Max Ernst schrieb auch immer wieder lustige Gedichte. Dies und vieles mehr wird in einem kleinen Rundgang, begleitet von Max Ernsts Kakadu, entdeckt.
Ausgewählte Kunstwerke werden auf spielerische Weise betrachtet und als Abschluss steht eine praktische Arbeit.
Hauptschule/Unterstufe: „Frottage, Collage und Grattage in den Büchern Max Ernsts“. Dauer: 1,5h.
Durch die Zusammensetzung von unterschiedlichen Gegenständen, werden unsere gewohnten Seherwartungen verunsichert. Sei es eine Kombination aus Mensch und Tier, Irrationalem oder Unerklärlichem. Dieses scheinbar nicht zusammengehörende verknüpft Max Ernst in seinen frühen Klebecollagen, in seinen Gemälden, Grafiken und Skulpturen.
Die SchülerInnen setzen sich an Hand von ausgewählten Kunstwerken aktiv mit der Vielschichtigkeit des Werkes von Max Ernst auseinander.
Oberstufe: „Erfindung, Entdeckung, Enthüllung“. Dauer: 1,5h.
Max Ernst versuchte der Kontrolle durch Vernunft und Moral zu entgehen. Die Charakteristika des Traums, das unverbundene Nebeneinander von wesensfremden Elementen sowie deren Verknüpfung, war Teil seiner Arbeitsweise. Das Buch wurde für ihn ein zentrales Ausdrucksmedium. Die SchülerInnen bekommen in einem aktiven Gespräch und durch praktisches Tun Einblicke in die Gedankenwelt von Max Ernst.