Henkel CEE Art.Award 2004 für experimentelles Design
und
Henkel-Nachwuchspreis

Die Henkel Central Eastern Europe (HCEE) mit Sitz in Wien schrieb heuer zum dritten Mal einen Kunstpreis für die Region Mittel- und Osteuropa aus. Sie lud Künstler und Künstlerinnen aus diesen Ländern ein, Werke aus dem Bereich experimentelles Design einzureichen. Den mit 5.000,-- EUR dotierten Preis versteht Henkel als Beitrag zur europäischen Integration und dem kulturellen Verständnis der Region.

Zur Förderung des Kunstnachwuchses vergibt Henkel unter den TeilnehmerInnen des Gastatelier-Programms der Initiative „KulturKontakt Austria“ einen mit 1.500,- EUR dotierten Nachwuchspreis. Zusätzliche Attraktivität erhält der Henkel CEE Art.Award durch eine Ausstellung der Nominierten im Wiener Palais Porcia im Herbst 2004 sowie eine Ausstellung des Preisträgers in seinem Heimatland mit Unterstützung von Henkel CEE.

KulturKontakt Austria ist als Partner von Henkel CEE für die Durchführung des Projektes verantwortlich.

Die Henkel Art.Award Jury unter der Leitung des international renommierten Designers Prof. Ernst W. Beranek tagte Anfang September in Wien. Sie hatte die schwierige Aufgabe, aus 43 Einreichungen aus 14 Ländern Mittel- und Osteuropas die besten Werke auszuwählen.

Man einigte sich auf die fünf folgenden Künstler und Künstlerinnen, die für den Henkel Art.Award 2004 nominiert wurden und somit eine Chance auf den mit 5.000 Euro dotierten Henkel Art.Award 2004 haben. Es handelt sich um:

Sylvia Jokelova aus der Slowakei
Katya Savina aus Russland
Kasia Sokolowska aus Polen
Agnieszka Tarnawska aus Polen sowie
Ines Vlahovic aus Kroatien.

Der Preisträger/die Preisträgerin steht bereits fest und wird bei der Verleihung des Henkel Art.Awards im Rahmen einer feierlichen Gala am 4. November 2004 im Palais Porcia in Wien bekannt gegeben. An diesem Abend wird auch eine Ausstellung mit ausgewählten Werken der nominierten Künstler eröffnet.

Jury:
Vorsitzender der Jury war Prof. Ernst W. Beranek, der zusammen mit Harry Kubelka das Studio für Industrial Design I.D.Pool leitet. Prof. Beranek erhielt 2003 den Adolf Loos Staatspreis Design, den bedeutendsten österreichischen Designpreis.
Die weiteren Mitglieder der Jury waren Dr. Robert Punkenhofer, ehemaliger Geschäftsführer der österreichischen Designstiftung, Ideengeber für die Murinsel anlässlich der Kulturhauptstadt Graz 2003 und derzeit mit der Organisation des österreichischen Expo-Beitrags betraut; Michael Hausenblas, verantwortlich für den Bereich Design bei der Tageszeitung "Der Standard"; Anna Daucikova, Künstlerin und Vizerektorin der Kunstakademie Bratislava, Slowakei; Katarina Hubova, Direktorin des Designzentrums Slowakei; Dr. Tomislav Vignjevic, Dozent an den Universitäten Ljubljana und Koper, sowie Mag. Sabine Schauer, Leiterin Kommunikation bei Henkel CEE.

Im Jahr 2002 wurde der Henkel Art.Award im Bereich Grafik und 2003 im Bereich Fotografie ausgeschrieben. Die Preisträger und Preisträgerinnen waren

2002
Dan Perjovschi/Rumänien (Grafik)
Szabolcs KissPál/Ungarn (Nachwuchspreis)

2003
Vidmantas Ilciukas/Litauen (Fotografie)
Marzena Nowak/Polen (Nachwuchspreis)

Weitere Informationen erhalten Sie bei KulturKontakt Austria unter der e-mail-Adresse kultur@kulturkontakt.or.at bzw. der Tel.Nr.: +43-1-523 87 65 DW 43.