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Ziel ist die Verbesserung der Arbeitsmarktrelevanz, Qualität und sozialen Inklusion der Berufsbildungsangebote für den Bereich Tourismus und Gastgewerbe. Zu den direkten Projektbegünstigten zählen unter anderem alle Tourismusschulen Albaniens.

Artikel

 Bildungskooperation

AL-Tour: Erhöhung der Qualität, der Arbeitsmarktrelevanz und der sozialen Inklusion der Ausbildung im Tourismus, Hotellerie und Gastgewerbesektors in Albanien


Der Tourismussektor hat großes Potential Beschäftigung und Wirtschaftswachstum in Albanien zu erhöhen und damit einen Beitrag zur Reduktion von Arbeitslosigkeit zu leisten. Um dieses Potential zu nutzen, wurde die Steigerung der Qualität der Dienstleistungen im Tourismus als eine der vier Entwicklungsprioritäten definiert (siehe Nationale Tourismusstrategie). Voraussetzung dafür ist die Steigerung der Qualität und Arbeitsmarktrelevanz der Tourismusausbildung und des Zugangs zu Ausbildungsangeboten in diesem Sektor.

AL-Tour wird in enger Kooperation mit den relevanten staatlichen Stellen, im speziellen dem Ministerium für Soziale Wohlfahrt und Jugend, der Nationalen Agentur für Berufsbildung und Qualifikationen, dem nationalen Arbeitsmarktservice, zwei Munizipalitäten sowie mit relevanten VertreterInnen aus der Tourismuswirtschaft, im speziellen dem Tourismusausbildungsbeirat, Sozialpartnern und Betrieben umgesetzt werden.

Ziel von AL-Tour ist die Verbesserung der Arbeitsmarktrelevanz, Qualität und sozialen Inklusion der Berufsbildungsangebote für den Bereich Tourismus und Gastgewerbe.

Zu den direkten Projektbegünstigten zählen 10 Tourismusschulen, zwei Internate und zwei Erwachsenenbildungszentren sowie die Nationale Agentur für Berufsbildung und Qualifikationen. Al-Tour wird während der Projektlaufzeit rund 150 SchulleiterInnen, BerufsschullehrerInnen, TrainerInnen, PraktikumskoordinatorInnen und InternatsmitarbeiterInnen, 2.500 SchülerInnen, 50 Auszubildende und rund 40 Unternehmen erreichen. Nach Projektende profitieren alle Personen, die eine Ausbildung in diesem Sektor anstreben, sowie alle Betriebe in diesem Sektor, die gut ausgebildetes Personal suchen, vom Projekt.

Zu erwartende Ergebnisse sind:

  • Gender sensible Berufsstandards für mindestens fünf Berufe in diesem Sektor sind entwickelt und eingeführt.

  • Gender sensible Qualifikationsbeschreibungen, die dem Albanischen Nationalen Qualifikationsrahmen entsprechen, und Lehrpläne sind entwickelt und eingeführt.

  • Zwei Modellschulen im Tourismus-, Hotellerie- und Gastgewerbesektor sind etabliert.

  • Zwei Internate werden als „Lehrhotels Light“ genutzt.

  • Kompetenz zur nachhaltigen Einführung des neuen Lehrplans und zur Umsetzung von gendersensiblem Unterricht ist an allen Tourismusschulen geschaffen.

  • Qualitätskriterien und Richtlinien für betriebliche Praktika mit der Wirtschaft sind entwickelt und eingeführt und der Zugang zu Praktika von benachteiligten SchülerInnen ist erhöht.

  • Praktika KoordinatorInnen an allen Tourismusschulen sind etabliert und geschult.

  • Zugang benachteiligter SchülerInnen, besonders Mädchen aus benachteiligten Familien, ist durch die Schaffung einer inklusiven Kultur an Schulen und Lehrhotels und „outreach“ Aktivitäten gestiegen.


Das Projekt wird aus Mitteln der österreichischen Entwicklungszusammenarbeit und des BMB finanziert.



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