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Eröffnung: 17. 03. 2014Ausstellungsdauer: 18. – 27. 03. 2014

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 Ausstellungen

Werkpräsentation der Artists in Residence 01/2014


Dijana Bogdanovska, Posthuman Female Bodies, Installation, 2014
Dijana Bogdanovska, Posthuman Female Bodies, 2014
Dijana Bogdanovska, Posthuman Female Bodies, 2014
Dijana Bogdanovska, Posthuman Female Bodies, 2014
Dijana Bogdanovska
Nikita Kadan, Kiev Ornament, wallpattern, 2014
Nikita Kadan, Kiev Ornament, 2014
Nikita Kadan, Kiev Ornament, 2014
Nikita Kadan
Boglárka Nagy, Sun Water Air; Öl auf Leinwand, 2013
Boglárka Nagy, Ad Astra, 2014
Boglárka Nagy, A Living Legend, 2014
Boglárka Nagy
Peter Puklus, Warrior Liberation Monument, aus der Serie The Epic Love Story of a Warrior, 2013
Peter Puklus, Maquette of a Monument Symbolizing the Liberation, 2014
Peter Puklus, Maquette of a Monument Symbolizing the Liberation, 2014
Peter Puklus
Marko Tirnanić, Perspektive, 2014
Marko Tirnanić, Attention! Stillgestanden!, 2014
Marko Tirnanić, Attention! Stillgestanden!, 2014
Marko Tirnanić, Attention! Stillgestanden!, 2014
Marina Vinnik, Suppressed Memories, 2014
Marina Vinnik, Suppressed Memories, 2014
Marina Vinnik, Suppressed Memories, 2014
Marina Vinnik
Stelios Manousakis, Act so that there is no use in a centre, Soundinstallation, 2014
Stelios Manousakis, Act so that there is no use in a centre, 2014
Stelios Manousakis, Act so that there is no use in a centre, 2014
Stelios Manousakis
Naneci Yurdagül, AAHHAA, 2014


Das Bundeskanzleramt (vormals BMUKK) und KulturKontakt Austria (KKA) laden zu den Werkpräsentationen der Artists in Residence in den Ausstellungsraum des Bundeskanzleramtes am Concordiaplatz. Gezeigt werden Arbeiten der bildenden KünstlerInnen Dijana Bogdanovska (Mazedonien), Nikita Kadan (Ukraine), Boglárka Nagy (Ungarn), Peter Puklus (Ungarn), Marko Tirnanić (Serbien), Marina Vinnik (Russland) und Naneci Yurdagül (Deutschland) sowie des Komponisten Stelios Manousakis (Griechenland/Niederlande).

Das Bundeskanzleramt (BKA) stellt in Kooperation mit KKA Residence-Stipendien in Wien zur Verfügung. Die Stipendien werden im Rahmen des Artists-in-Residence-Programms vom BKA gefördert und von KKA beratend und organisatorisch begleitet.

Eröffnung: 17. 03. 2014, von 17.00 bis 19.00 Uhr
Ausstellungsdauer: 18. – 27. 03. 2014
Ort: Ausstellungsraum des BKA, Concordiaplatz 2, 1010 Wien
werktags geöffnet von 10.00 bis 17.00 Uhr

Dijana Bogdanovska (Mazedonien)
Die aus Mazedonien stammende Künstlerin Dijana Bogdanovska zeigt ihre Installation „Posthuman Female Bodies”. Damit knüpft sie an ihre große Einzelausstellung in Mazedonien „Posthuman Bones” an, legt aber diesmal den Fokus auf den Feministischen Posthumanismus.
Die mehrteilige Installation besteht aus menschengroßen Kabinen, in denen Bogdanovska mittels Zeichnung und Radikaler Malerei weibliche Körper abbildet und gleichzeitig Verweise auf die Evolution gibt.

Nikita Kadan (Ukraine)
Das künstlerische Repertoire des ukrainischen Künstlers Nikita Kadan erstreckt sich von Installation, über Grafik und Malerei hin zu Wand- und Plakatgestaltung im öffentlichen Raum. So vielfältig wie die Medien sind auch die interdisziplinären Kooperationen, die er mit ArchitektInnen, AktivistInnen für Human Rights Watch und SoziologInnen eingeht.
In seinen Arbeiten geht es Kadan insbesondere um die Darstellung des menschlichen Leides – „starting from the ‚direct‘ torture used by the Ukrainian militia (police) to the ‚hidden torture‘ such as old women standing all day long and selling food in the streets in winter”, wie Kadan selbst schreibt. Die in Wien gezeigten Siebdrucke „Kiev Ornament“ beziehen sich auf die Massenproteste in der Ukraine im Winter 2013/14.

Stelios Manousakis (Griechenland)
Stelios Manousakis aus Griechenland ist Komponist, Performer und Klangkünstler.
In der Ausstellung präsentiert er seine Soundinstallation „Act so that there is no use in a centre” (work in progress). Basierend auf Gertrude Steins Prosagedichten aus dem Jahr 1914, „Tender Buttons“, verteilt er den Sound der Installation über Radio-Transmitter im Raum. Seine Beobachtungen nach dem Zusammenspiel von Sprache und Klang führen zu einer interaktiven Entdeckung von imaginierten Landschaften, Wortteppichen und fließenden Klangräumen.

Boglárka Nagy (Ungarn)
Die ungarische Künstlerin arbeitet mit dem Medium Malerei. Nach Phasen der abstrakten Malerei und der inhaltlichen Auseinandersetzung mit dem Verhältnis von Kunst und Religion konzentriert sich Nagy auf die figurale Malerei, in die sie abstrakte Details einfließen lässt.
In der Ausstellung am Concordiaplatz wird sie neueste Arbeiten aus ihrer Portrait-Serie zeigen. In dieser Serie geht es ihr insbesonders darum, eine zeitgemäße, dem 21. Jahrhundert entsprechende Art der Abbildung von Menschen zu finden.

Peter Puklus (Ungarn)
Peter Puklus aus Ungarn zeigt Teile seines laufenden Buchprojekts „The Epic Love Story of a Warrior“. Inspiriert von der Kunst der Antike stellt er Skulpturen, Posen und Situationen aus der Europäischen Geschichte nach. Für jedes Foto überlegt er sich Sketches, probiert er neue Inhalte und Ideen aus und kombiniert unterschiedliche Techniken. All das setzt er in interaktiven Performances um und hält es fotografisch fest.
In Wien zeigt er einen Teil dieser Fotografien, die 2014 in Buchform erscheinen werden.

Marko Tirnanić (Serbien)
Vielfach lotet Marko Tirnanić aus Serbien bei seinen Interventionen im öffentlichen Raum Grenzen aus, innerhalb derer freies Intervenieren erlaubt ist. Begrenzungen, Kontrolle, soziale Überwachung und Regeln sind nur ein Teil seines Interesses und seines künstlerischen Ausdrucks. Er bedient sich bestehender Infrastruktur und ändert selbst bestehende Regeln und Konventionen. Dadurch versetzt er auch den Betrachter in eine neue Position und regt neue Diskurse an. In seinen Arbeiten übernimmt er die Rolle des Staates als Entscheidungsträger und verändert damit die Position des Einzelnen in einem demokratischen System.

Marina Vinnik (Russland)
Marina Vinnik aus Russland beschäftigt sich mit dem Spannungsfeld von Kindheit als heile Welt und der Verdrängung negativer Erlebnisse und Emotionen aus dieser Zeit. Im Video „Suppressed Memories“ stellt sie sich der eigenen Vergangenheit. Indem sie sich weigert zu verdrängen, gelingt es ihr auf melancholische Art und Weise ihre Kindheit zu feiern. Vinnik dazu: „If your childhood is not happy, it doesn't mean that your childhood does not exist.”

Naneci Yurdagül (Deutschland)
Mit versteckter Ironie werden in den Arbeiten des deutschen Künstlers Naneci Yurdagül Phänomene beschrieben, die vom Betrachter einen zweiten, intensiven Blick verlangen. Yurdagül macht sichtbar, was nicht zu sehen ist. Sprache ist das Material, Ausgangspunkt und häufig auch Ergebnis seines künstlerischen Schaffens. Yurdagül spielt mit Worten, die, obwohl scheinbar bekannt, in neuem Kontext eine völlig neue Bedeutung erhalten. Yurdagül bezeichnet seine Arbeit als irritierend und aufweckend und ergänzt: „Die Zeichen werden lesbar und nur zu oft erklärt sich das Wahrgenommene von selbst.“



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Veranstaltungstipps

09.08.2017 - 02.11.2017
TRANSCULTURAL EMANCIPATION
Ausstellung, Cultural Events Artists in Residence BKA/KKA

19.09.2017 - 24.09.2017
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Ausstellung, Cultural Events Artists in Residence BKA/KKA

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Konzert, Cultural Events Artists in Residence BKA/KKA

15.11.2017 - 11.02.2018
TRANSCULTURAL EMANCIPATION
Ausstellung, Cultural Events Artists in Residence BKA/KKA

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21.09.2017 - 23.09.2017
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Konzert, Cultural Events Artists in Residence BKA/KKA

18.09.2017 - 27.09.2017
Werkpräsentation der Artists in Residence 03/2017
Ausstellung, Cultural Events Artists in Residence BKA/KKA

09.11.2017 - 21.11.2017
ENDE. ABERMALS.
Lesung, Cultural Events Artists in Residence BKA/KKA


 

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