Res Artis, der Internationale Verband der Künstlerhäuser, ist eine Stiftung mit Sitz in den Niederlanden. Ihre Mitglieder sind Künstlerzentren und Künstlerverbände, die durch Residenz- und Austauschprogramme die Entwicklung zeitgenössischer Kunst fördern und KünstlerInnen unterstützen. Mit mehr als 300 Mitgliedern in über 50 Ländern ist Res Artis das derzeit größte Netzwerk von Residenzprogrammen für KünstlerInnen.
Res Artis bietet ein wichtiges Forum für Residenzprogramme durch die Veranstaltung von internationalen Zusammenkünften und Konferenzen, bei denen der Austausch von Ideen, Praktiken und kreativen Modellen kulturelle Annahmen hinterfragt und die TeilnehmerInnen dazu anregt, ihre Institutionen für neue Wege der kreativen Interaktion zwischen der lokalen und globalen Ebene zu öffnen. Res Artis fördert das Verständnis der Katalysatorrolle, die Künstlerhäuser in allen Kulturen und für alle kreativen Medien bei der Entwicklung der Künste spielen.
www.resartis.org

Res Artis Regionalkonferenz 2012

Während der Res Artis Schwerpunkt auf Asien, Afrika und Amerika liegt, setzt Res Artis auch sein Engagement in Mittel- und Osteuropa mit der dritten Regionalkonferenz in dieser Region fort. Mit Wien als Konferenzort und KulturKontakt Austria als Partner will Res Artis den Dialog über den Aufbau einer nachhaltigen, grenzüberschreitenden Zivilgesellschaft in Europa anregen.

Zu den Zielen der Regionalkonferenzen von Res Artis gehören:
* Vernetzung von Organisationen mit verschiedenem Reifegrad: Einbindung von sowohl erfahrenen als auch aufstrebenden Organisationen
* Lerngelegenheiten nicht nur für Residenzprogramme, sondern auch für potenziell in die Unterstützung und Entwicklung von internationalem Kulturaustausch involvierte Institutionen: lokale und regionale Behörden, Kunstinstitutionen, Diplomaten, Künstlerverbände
* Vorstellung verschiedener Modelle und Bedingungen für Residenzprogramme: Residenzprogramme für künstlerische Produktion, interdisziplinäre künstlerische Praktiken und kollaborative Ansätze (Verbindung Kunst-Wirtschaft-Wissenschaft), Auswirkungen von Residenzprogrammen auf die Entwicklung der örtlichen Kunstszene und umgekehrt

Das Thema der Konferenz lautet “Tore und Brücken”. Seit dem Fall des Eisernen Vorhangs zwischen West- und Osteuropa ist Wien zur wirtschaftlichen Drehscheibe nach Mittel- und Osteuropa geworden, und damit zum Tor zu einer Welt, die davor für Westeuropa mehr oder weniger unzugänglich war.
Die Teilnahme an einem Residenzprogramm ist oft der erste Schritt zur bewussten Auseinandersetzung mit einer anderen Kultur.
Manchmal ist die Teilnahme an einem Residenzprogramm Teil der Suche nach den eigenen Wurzeln durch die Beschäftigung mit der Kultur der eigenen Vorfahren. Viele KünstlerInnen auf der ganzen Welt haben Wurzeln in Ländern, die sie noch nie besucht haben, da es ihnen nicht möglich war, diese Teile der Welt zu bereisen. In diesem Sinne kann die Teilnahme an einem Residenzprogramm ein wichtiges Mittel sein, um die eigene kulturelle Identität zu erforschen. Sie fungiert als eine Art Tor zum Selbstverständnis.
An einem Residenzprogramm teilzunehmen bedeutet immer, das eigene kulturelle Gepäck an einen anderen Ort mitzunehmen und die Erfahrungen einer anderen Kultur mit nach Hause zu nehmen; Residenzprogramme bauen Brücken zwischen Kulturen.

Zielgruppen

Die Regionalkonferenz steht Mitgliedern von Res Artis und Nichtmitgliedern aus dem Gastgeberland sowie den benachbarten Ländern offen. An (aufstrebende) Organisationen in dieser Region werden Sondereinladungen ausgesandt. Wir erwarten die Teilnahme von Mitgliedern aus Osteuropa und aus der Region von Westeuropa bis zum Nahen Osten und Nordafrika. Eine Reihe von internationalen Stiftungen und Förderinstitutionen werden ebenfalls vertreten sein.

VertreterInnen der oben genannten Regionen haben Priorität bei der Entgegennahme von Anmeldungen, die aber nicht auf diese beschränkt sind.

Bedeutung der Konferenz

Der Aspekt des Informationsaustauschs ist ein wichtiger Bestandteil dieser Zusammenkunft. Die Konferenz ist wie folgt aufgebaut: Vorträge und Workshops von ExpertInnen beschäftigen sich mit Fragen zu Residenzprogrammen für SchriftstellerInnen, ÜbersetzerInnen und darstellende KünstlerInnen. Dazu kommen Präsentationen von Best Practices und zahlreiche informelle Möglichkeiten zum Networking. Außerdem bieten zwei Open-Space-Diskussionen Gelegenheit für gezielte Debatten.
Während in der ersten Diskussion die VeranstalterInnen einige Themen zur Diskussion anbieten und damit das Publikum mit dem Open-Space-Diskussionsformat vertraut machen werden, können die TeilnehmerInnen in der zweiten Diskussion Themen vorschlagen, die sie gerne mit ihren KollegInnen besprechen möchten.

„Brücke“ nach Bratislava

Am letzten Tag der Konferenz wird als Option eine Donau-Rundfahrt mit dem Luftkissenboot zur benachbarten Hauptstadt der Slowakei angeboten. Die TeilnehmerInnen haben die Gelegenheit, Residenzinitiativen in Bratislava zu besichtigen und den Abend wieder in Wien zu verbringen.

Unterkunft

Zimmer müssen von den Teilnehmern selbst organisiert werden. 
Um Zimmer in den hier folgenden Hotels zum angegebenen Preis zu buchen, geben Sie bitte das Kennwort "ResArtis Meeting" an.

Hotels:

Hotel Alpha
Buchfeldgasse 8, A-1080 Wien
t: +43 1 403 52 91
f: +43 1 403 52 91-62
e: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

EZ 84,- Euro
DZ  94,- Euro

Hotel Ibis
Mariahilfer Gürtel 22-24, A-1060 Wien
t: +43 1 59998-0
f: +43 1 59998-238
e: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

EZ 86,- Euro
DZ 115,- Euro

Hotel Regina
Rooseveltplatz 15, A-1090 Wien
t: +43 1 404 46-0
f: +43 1 408 83 92
e: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

EZ 105,- Euro
DZ 120,- Euro